Wir haben die größte Freiheit die uns gewährt werden kann

… oder das bittere Ende der absoluten Freiheit.

Was nun kommt ist wohl dass was am schwersten zu verstehen und anzunehmen ist.

Wäre es nur möglich wunderbar, erfüllt, lebendig und einzigartig zu sein, weil nur das uns mitgegeben ist, wären wir dann wirklich frei zu wählen?

Kann es sein, daß wir erst durch die Trennung von unserer tiefsten Quelle – welche wunderbar, erfüllt, lebendig und einzigartig ist – eine Freiheit erfahren zu wählen und so das Allumfassende noch mal zu erweitern?

Diese Gedanken lösen wahrscheinlich nicht nur in mir Unbehagen, ja sogar sowas wie Empörung und sogar Zweifel aus. Wie kann es sein, daß wenn wir von der Schöpfung zu tiefst geliebt werden, nicht nur das wunderbare erfahren?

Dazu dürfen wir uns das Wort Liebe noch mal genauer ansehen. Wie ich in meinem Buch „Die Freiheit in Uns“ schon beschrieben habe, gibt es unglaublich viele Bedeutungen zum Wort „Liebe“

Nehmen wir allerdings so etwas wie die tiefste, allumfassendste Bedeutung des Wortes, dann entsteht ein Raum zu begreifen, daß es gerade die absolute Freiheit ist alle Erfahrungen machen zu dürfen, die die Liebe erweitert. Ich bin in meiner Wurzel zu tiefst angenommen egal was geschieht.

Ganz ehrlich, aus der Sicht meines jetzigen Lebens hätte ich es doch lieber dass Alles wunderbar ist und ich unverletzlich wäre.

Aber was wäre, wenn uns die Schöpfung alle und auch wirklich alle Möglichkeiten offen lässt in diesem Leben zu leben und uns zu entdecken. Und was wäre, wenn wir wüssten, daß es der tiefste Wunsch der Schöpfung ist, daß wir aus all unserer Freiheit heraus das Beste und Schönste frei entdecken dürfen. Und wenn wir es Finden die Freude der Schöpfung und ins uns unermesslich wäre, weil wir aus eigenem Antrieb heraus das gefunden haben was uns vergönnt ist.

Um zu verstehen, daß es hier nicht um die kleinen Freuden geht, ist es wichtig zu wissen und zu erfahren was unsere tiefste unverletzliche Quelle ist – unser „freies unkonditioniertes Bewusstsein“ – unser furchtloses Erkennen in der Welt.

Aus der Sicht dieser Unverletzlichkeit erklären sich die Dinge vollkommen neu. Aber da wir uns in diesem Leben in einem Universum von Zeit und Ort bewegen, ist für diesen Schritt in der Regel auch Zeit und Bewegung – innere Bewegung – nötig.

Wieviel Zeit und innere Bewegung nötig ist hängt einzig und allein davon ab wie groß unsere Intension und wie groß und intensiv wir uns erlauben unsere hohen Gefühle – wie Dankbarkeit, Freude, Lebendigkeit, Zuversicht, Gewissheit … – zu fühlen.

Das Fühlen unserer Urgefühle führt uns in unserer inneren Welt zu dem was wir uns erlauben zu fühlen.