Was verursacht Schwere und inneren Widerstand

Die meisten von Uns haben eine Idee darüber ein freudiges, kraftvolles, lebendiges, glückliches Leben zu führen. Mag es auch sein, daß diese Gedanken und der innere Wunsch nicht häufig oder eher selten präsent ist, doch besteht dieser Wunsch in jedem von uns. An sich liegt dieser Wunsch unter allen anderen Wünschen, manchmal im Verborgenen.

Es ist manchmal so als ob dieser Wunsch einer inneren Stimme oder Weisheit entspringt, wozu wir hier auf Erden in unserem Körper sind.

Beobachten wir kleine Kinder, so können wir das Blitzen dieser Kraft meist viel häufiger sehen als bei uns Erwachsenen. Es ist diese freudige neugierige Kraft, die uns all daß was wir Lernen in den ersten Jahren, meist aus einer gewissen Leichtigkeit heraus geschehen lässt.

Als Erwachsene empfinden wir viel öfter ein Gefühl von Schwere, wenn wir an Dinge denken, die wir noch nicht können oder mit denen wir nicht verbunden sind, statt dieser offenen Neugier und Bereitschaft zu folgen.

Es scheint so als ob uns das Neue diese Schwere beschert. Was uns aber in Wirklichkeit beschwert, ist meist nicht das Tun sondern unsere Gedanken zu diesem Tun.

Es sind also in der Regel die Gedanken, die wir mit etwas verbinden, die Schwere oder Widerwillen auslösen. Weil wir aber diese Gedanken mit dem Vorhaben verbinden, erscheint uns das Vorhaben oder die Idee als Auslöser.

Diesen Irrtum gilt es zu erkennen. Es geht also darum unsere Gedanken zu prüfen, die uns diese Schwere oder den Wiederwillen einpflanzen.

Nehmen wir mal den Gedanken … ich müsste jetzt eigentlich Putzen. Bei vielen von uns kommt dann möglicherweise der Gedanke – oh je, nicht schon wieder, ich mag Putzen nicht, kann daß nicht jemand anderes machen, es fällt mir so schwer.

Was produziert nun dieser Gedanke? Er produziert zu allererst mal Schwere in uns, aus dem der Widerwille heraus erwächst um weitere Schwere zu wecken. Nun bringen wir diese Schwere mit dem Putzen in Verbindung. Was daraus entsteht ist … Putzen ist schwer, macht keine Freude, lähmt mich, usw.

Richtig ist aber, die Gedanken zum Putzen machen mich schwer und lähmen mich. Also zeigt dieses Gefühl erst mal nur an, daß meine Gedanken mich schwer machen.

Was aber wenn es die Gedanken sind die schwer machen? Gute Frage. Üblicherweise meiden oder verschieben wir daß mit den Gedanken verbundene Tun.

Wenn es aber die Gedanken sind, sind diese doch die Ursache für mein „mieses“ Fühlen. Wenn ich also das Übel bei seiner Wurzel anpacken will, so muss ich mich um diese Gedanken kümmern. Aus dem freien unkonditionierten Bewusstsein heraus kann ich daß so sehen. Bin ich ganz in meinem konditionierten Bewusstsein, also mit meinem Denken identifiziert, so kann ich daß nicht so sehen.

Also, ich bin ein erwachsener Mensch und ich sehe daß es mal wieder nötig ist zu putzen. Es kommt ein Gefühl von oh je oder so ähnlich. Ich halte inne und finde Gedanken die bei mir Schwere auslösen. Was nun?

So ungewohnt und seltsam es erst mal klingen mag, ich mache mich in Anbetracht dessen was zu tun ist auf die Suche nach Gedanken die mich nicht mehr beschweren, sondern nach Gedanken die in Bezug auf das Putzen ein besseres, positives Gefühl auslösen. Ich darf mir dabei aber bewusstsein, daß meine bisherige Art zu Denken – aus reiner Gewohnheit – die Schuld meiner inneren Schwere bei der Tätigkeit des Putzes weiterhin suchen wird. Da wir darum wissen, lassen wir diesen Aspekt aber weg. Wir suchen Gedanken die mehr Leichtigkeit in uns auslösen. Ein erster Gedanke könnte zum Beispiel sein: Wenn die Wohnung sauber ist und freundlich, dann fühle ich mich wohl oder habe gar Freude in mir. Diesem Gedanken schenke ich dann meine Aufmerksamkeit, verweile dabei, weite Ihn um andere gute Gedanken aus. Das geht, denn bei Gedanken die in uns nicht so feine Gefühle auslösen praktizieren wir daß oft bis zur Meisterschaft. Wir sind so geübt durch unsere gewohnte Art zu denken, daß so Mancher sich in eine umfassende, länger andauernede schlechte Stimmungen bringen lässt. Das funktioniert aber genauso mit den Gedanken die bei uns positive Gefühle auslösen. Einziger Unterschied, wir sind es nicht so gewohnt und daher haben wir das Gefühl, daß es uns schwer fällt oder gar nicht richtig ist so zu denken. Ein reines Muster unserer Gewohnheiten – geschult durch unser bisheriges Praktizieren.

Also suchen Sie sich Gedanken von Leichtigkeit zum Thema … all daß was wirklich ein erleichtendes Gefühl auslöst und im Rahmen Ihrer ganz eigenen Möglichkeiten liegt. Für viele kommt daher nicht der Gedanke in Frage, dann will ich eine Putzfrau. Denn im Moment haben Sie offensichtlich keine und es geht hier um den Moment.

Gute positive Gefühle zeigen uns sicher an was wir wollen. Negative Gefühle zeigen uns das an was wir nicht wollen. Da das Bewusstsein an sich nur den Moment der Aufmerksamkeit kennt, wird bei dem was wir nicht wollen unsere ganze Aufmerksamkeit auf das gerichtet was wir nicht wollen. Wir ziehen durch die Ausrichtung unseres Bewusstseins dann die Dinge an die wir nicht wollen und vor allem unnütze schlchte Gefühle.

Also, wenn Sie durch ein negatives einschränkendes Gefühl feststellen was Sie nicht wollen, richten Sie unbedingt Ihre Aufmerksamkeit sofort auf das was Sie statt dessen wollen und verweilen Sie bei dem was Sie wollen. Was Sie wirklich wollen zeigt sich sicher und eindeutig, wenn sich ein positives höheres Gefühl wie Freude, Hinwendung, Lebendigkeit, positive Gerührtheit oder der Gleichen einstellt.

Schleicht sich wieder ein nicht so positives Gefühl ein, stoppen Sie den dazugehörigen Gedanken und suchen/finden den Gedanken der Sie positiv stimmt. Dazu nehmen Sie an was gerade ist, denn daß ist so. Sie spüren ob Sie etwas angenommen haben immer daran, indem sich innerlich das Gefühl von Widerstand – also negative Gefühle – auflösen.