Mein 1. Beitrag zum meinem neuen Vorhaben

Wie Sie vielleicht schon gelesen ist einer meiner Hintergründe meine Ausbildung als Diplom Ingenieur. Und so möchte ich heute aus dieser Sicht die Verbindung der neuen Physik mit dem freien unkondionierten Bewusstsein etwas beleuchten.

Anfang des 20. Jahrhundert ist ein ganz bedeutender Wandel in der modernen Physik vollzogen worden. Die klassische Phyisik die auf das newtonsche Weltbild zurückgreift, kam in der Deutung von Versuchsergebnissen an seine absolute Grenze und so war es nötig diese Weltsicht zu erweitern. Es waren unter anderen die Arbeiten von Niel Bohr und seinen Forscherkollegen, die diese Entwicklung angestoßen haben.

Einer der wichtigsten Punkte war die Entdeckung Albert Einsteins, daß Materie und Energie in einer direkten Verbindung zu einander stehen. Eine sehr simple Formel beschreibt diesen weltverändernden Zusammenhang

E= m * c²

Nun stellte sich die Frage, wie kommt es dazu, daß Energie und Masse in einem so eindeutigen Verhältnis zueinander stehen. Wie kann so was „festes“ wie Materie zu Energie werden und vor allem wie kann so was unmanifestes wie Energie zu Materie werden.

Die einzige schlüssige einfache Antwort lautet, Energie und Materie sind zwei Formen ein und des Selben.

Dieser Umstand und verschiedene andere Erkenntnisse bewegten einen Jungen Mann mit 25 Jahren dazu sich hierzu Gedanken zu machen. Er reiste mit dieser Frage nach Helgoland und nahm sich ein paar Tage Auszeit. Er beschrieb diese Tage in etwa so, daß er „beseelt“ von dieser Fragen in einem Hochgefühl kaum Schlaf brauchte und nach kurzer Zeit der Öffnung sich eine durchgreifende Erkenntnis einstellte, welche durch strikt mathematische Überprüfungen als zutreffend beschrieben werden konnte.

Was hatte dieser junge Mann – Werner Heisenberg – herausgefunden? Es war die Formulierung der Quantenmechanik, die 1927 in der Heisenbergschen Unschärfetheorie mündete. Im Kern könnte man sagen, Materie ist eine besondere Ausformung von Energie. 1932 bereits erhielt er für seine unwiederlegbaren Entdeckungen bereits im Alter von 31 Jahren dafür den Physik Nobelpreis.

Hans Peter Dürr arbeitet nach dem Krieg ca. 20 Jahre mit Heisenberg zusammen. In dieser Zusammenarbeit kristallisierte sich weiter heraus, daß das was wir nützlicherweise im Alltag als feste Materie erfahren und beschreiben an sich die Manifestation von etwas ist daß aus beobachteten Möglichkeiten besteht. Hans Peter Dürr sprach ab ca. Mitte der 70-er Jahre dann von „Wirks“ – einer Weiterführung von dem Begriff Quanten. „Wirks“ könnte man als manifestierte Möglichkeiten beschreiben. Diese physikalische Idee die sich mathematisch mit den geeigneten Mitteln beschreiben lässt und nicht widerlegen stellte für Dürr die direkte Verbindung der „materiellen“ Welt mit der des freien Bewusstseins dar.

Dürr beschäftigte sich ausgiebig damit diese Umstände für unsern rationalen Geist zu übersetzen. Er erhielt dafür unter Anderem den alternativen Nobelpreis.

Es gibt zu seinen Erläuterungen hierzu reichlich Videos auf Youtube.

Im Bereich der Quantenmechanik wird die willkürliche Trennung von Geist und Materie, die zu Beginn der Aufklärung eingeführt wurde um die Welt einfacher mit dem Verstand zu beschreiben, aufgehoben. Geist, Energie und Materie stehen also in einer unmittelbaren Beziehung zueinander und sind somit im tiefsten Kern eins.

Dieser Umstand ist auf Grund unser heute noch weit verbreitenden, aber durch die Physik überholten Denkweise nicht zu begreifen. Es benötigt hierzu eine offeneres neues Denken.

Um die Wirklichkeit dieser physischen Betrachtungen in einem Versuch zu erkennen gibt es daß Doppelspaltexperiment. Sie finden hierzu ein sehr schönes Video unter folgenden Link:

Wie im Film erwähnt stellt die „Verschränkung“ alle Gesetze der bisherigen Physik auf den Kopf. Verschränkung ist ein tatsächliches eindeutig messbares Phänomen der Physik. Das Besondere daran ist, daß Information nicht über die bekannten Wege übertragen wird, sondern es eine universelle, von Zeit nicht abhängige Verbindung zwischen 2 entfernten Punkten gibt, die zu Gleichzeitigkeit führt. Daß will in letzter Konsequenz heißen, dass Alles miteinander auf einer uns nicht bekannten Ebene miteinander Verbunden ist und somit Eins ist.

Daß heißt dann aber, daß auf der tiefsten Ebene Alles eins ist und nur auf unserer einfachsten Ebene, der von uns zur Zeit hauptsächlich erlebten Ebene, voneinander getrennt ist.

Und warum schreibe ich all daß, weil nun klar wird, daß wir viel viel mehr sind als wir mit unserem Denken und Verstand erfassen können. Denn Denken und Verstand sind unsere einfachste innere Ebene. Daß freie Bewusstsein kann aber diese Dinge durchdringen. Jedes Denken darüber kann uns meist nur in Verwirrung bringen. Die Herausforderungen für die aktuelle Zeit ist auch in Uns alles Ebenen, die nie wirklich voneinander getrennt waren, wieder zu erfahren – also frei wahrzunehmen.