Gesundheit und Heilkraft stärken

Wie könnte Gesundheit und Heilung mit dem freien unkonditionierten BewusstSein zusammenhängen?

Gesundheit und Heilung kann heute mehr denn je in einem direkten Zusammenhang mit dem Stress- und Entspannungssystem unseres Körpers gesehen werden.

Emotional erzeugter Stress im Körper hat im Ursprung 2 wesentliche Bedeutungen. Die Ausschüttung von so gennannten Stresshormonen wie Cortisol und Adrenalin sollen dem Körper ursprünglich ermöglichen auf kritische oder lebensbedrohliche Situationen mit Flucht oder Angriff zu reagieren um so die Integrität des Körpers zu schützen.

Stellen wir uns einen Menschen vor zum Beispiel 4.000 Jahren vor, der sich einer direkten Bedrohung durch ein wildes Tier gegenüber sieht. Dieser würde in der Regel mit einer von 3 Reaktionen reagieren.

  • Flucht – sich also schnellstmöglich der brenzligen Situation durch Rückzug und weglaufen entziehen. Durch das Weglaufen würden die ausgeschütteten Stresshormone abgebaut.
  • Angriff – unter Einsatz aller körperlichen Mittel würde sich der Mensch selbst verteidigen. Dazu sind Reaktionsschnelligkeit, körperliche Kraft und ggf. Ausdauer gefragt. Auch hier würde sich nach der kritischen Situation bis das Tier vertrieben oder erlegt ist, wieder eine Entspannungssituation eintreten. Die Stresshormone würde durch die Kampfsituation aufgebraucht, bzw. durch die Entspannungssituation abgebaut
  • In einer Starre verharren bis die Situation sich entweder geklärt hat oder in eine Verteidigungs- oder Fluchtreaktion überführt wird.

All diese kritischen Situationen dauerten in der Regel nur relativ kurze Zeit an. Damit wirkten die Stresshormone im akuten Fall auch nur über einen sehr begrenzten Zeitraum.

Auch bei Konfliktsituationen in der damals üblichen Kleingruppe gab es in der Regel kurze Situationen der Auseinandersetzung bis der Konflikt geklärt oder die Rangordnung hergestellt war.

Durch unser dem konditionierten Bewusstsein zuzuordnenden emotionalen Gedächtnis und unser Denk-Ich (Ego-Verstand) haben sich Stresssituationen von kurzen kritischen Phasen auf länger anhaltende emotionale Phasen erweitert. Damit ist im Körper Stress wesentlich länger aktiv. Der Ausnahmezustand des Körpers erfordert viel Energie und dämpft das aktive Immunsystem. Ist dadurch der Ausnahmezustand länger anhaltend und kehrt der Körper nicht in einen normalen „Betriebszustand“ zurück können der erhöhte Energieverbrauch und die Dämpfung des Immunsystem zu einem Ungleichgewicht im Körper führen. Länger anhaltende Ungleichgewichte werden vielfach durch Krankheit versucht auszugleichen. Hinzu kommt dass durch die anhaltende Immundämpfung die Selbstheiungskräfte sich verringern.

Es sind die Emotionen wie zum Beispiel Wut, Trauer, Angst, Empörung, … die bei uns heute längerfristige Stresszustände bescheren. Neben den akuten Phasen sind es aber auch die latenten Phasen dieser Emotionen die unseren inneren Hormonhaushalt in Richtung Stressreaktion verschieben. Dazu kommen noch lange Phasen hoher Konzentriertheit (auch ursprünglich ein Sonderzustand unseres Körpers beim Jagen) die unseren Stoffwechsel und Hormonhaushalt in Richtung erhöhten Verbrauch und Ungleichgewicht verschieben.

Bis vor etwa 30 Jahren waren zum Beispiel im Handwerk regelmäßige Pausen – Phasen des Ruhens – zur Regeneration völlig normal. Die heutige Arbeitswelt sieht wirkliche Ruhepausen (ein Nickerchen, sich in die Sonne legen….) fast ausnahmslos nicht mehr vor. Selbst die Mittagspausen werden hierzu nur noch äusserst selten genutzt. Damit fallen aber gerade die Phasen weg die Stressreaktionen abbauen und den Energiehaushalt regulieren. Die einzige Phase des wirklichen Abschaltens und Ruhens sind meist nur noch die Nachtstunden. Der Rastlose Körper kann dann oftmals gar nicht mehr abschalten. Eine Überreizung des Sympatikus und mangelnd funktionierender Parasympatikus sind die Ursachen des „nicht mehr Runterkommens“.

Im Modus des freien unkonditionierten BewusstSeins, würde sich der Tag ganz anders gestalten. Der einzelne Mensch würde Stressphasen genau wahrnehmen und für Ausgleich sorgen. Zudem würden solche Stressphasen, die meist auf Angstreaktionen aufbauen (nicht genug sein, nicht gemocht werden,….), im freien BewusstSeins-Modus an sich so gut wie nicht mehr vorkommen. Man leistet dann das gerade Bestmögliche ohne sich zu verausgaben.

Stress tritt dann – wie ursprünglich vorgesehen – nur in Lebensbedrohlichen Situationen auf. Der Körper würde in einem Wechselspiel von angeregter Aktivität und Erholung pendeln. Der negative Einfluss langanhaltender Stresssituationen entfällt. Körperenergie und Immunsystem würden maximal unterstützt. Eine gesteigerter Gesundheitszustand und erhöhte Selbstheilungskräfte sind die Folge.