Die vier ganz unterschiedlichen Kategorien von innerem Fühlen

Weil wir es kaum (mehr) gewohnt sind innerlich zu fühlen, fehlt uns oft der entsprechende Zugang zum inneren Fühlen.

  • Emotionen – meist aufwühlende Gefühle in Form von ganzen Erlebensmustern. Emotionen sind lauter und stärker als die anderen Arten von innerem Fühlen und werden daher oft noch recht deutlich wahrgenommen. Emotionen sind Teil unseres Egos und spiegeln unsere gelebte Vergangenheit wieder.
  • Reines Körperfühlen – die Warnehmung von warm und kalt, von Schmerz und Lockerheit, von Kribbeln, von nicht fühlen, ….
  • Urgefühle – sind die Erstgefühle wie Unsicherheit, Traurigkeit, Freude, nicht richtig sein, … Aus diesen Urgefühlen können die Emotionen erwachsen, müssen es aber nicht, wenn wir beim Urgefühl verweilen
  • das tiefste innere Fühlen – in Form einer eindeutigen inneren Antwort von Richtig oder nicht Richtig. Das tiefe innere Fühlen ist ruhig, eindeutig und kann mit etwas Übung als sehr intensiv wargenommen werden. Einstein spricht hier vom intuitiven Geist, der wie ein genauer Kompass sein kann.

Je stärker wir im Ego gebunden sind um so weniger haben wir Zugang zu unserem inneren Fühlen. Das kann soweit gehen, daß selbst Emotionen und starke intensive Körpergefühle wie Schmerz nicht mehr wahrgenommen werden können. Das tiefste innere Fühlen ist nur in dem Maße möglich wie wir uns vom Ego lösen.