Die Physik der Wirklichkeit – ein Raum voller Möglichkeiten

Unsere ganze Sicht auf die Wirklichkeit, so wie diese überwiegend auch heute noch geschieht – ist geprägt vom newtonschen Wirklichkeitsmodell.

Spätestens aber seit dem Physiker Heisenberg und seinen Entdeckungen ist diese seit Anfang des letzten Jahrhunderts nicht mehr haltbar. Da aber bekanntlich neue Modelle der Wirklichkeit – wie schon bei Gallileo – Zeit brauchen, bis diese von der Gesamtheit der Menschen angenommen werden können, braucht es auch jetzt wieder Zeit.

Die Quantenphysik ist mit dem Verstand nur noch bedingt zu erfassen und so weigern wir uns bis heute dieses neue erweiterte Wirklichkeitsmodell als bessere Beschreibung der Wirklichkeit anzunehmen.

Wer Wandel ist für uns deswegen so schwer, da er unsere ganze Weltsicht auf den Kopf stellt. Der Beobachter spielt in diesem Modell eine größere Rolle als je zuvor. Und mit dieser Bedeutung wächst der Einfluss des Menschens auf das was er beobachten will. Wir bekommen sowas wie Schöpferkraft zurück.

Prof. Hans Peter Dürr war geschäftsführender Direktor des Max Plank Instituts für Physik und Astrophysik. In seinem Vortrag vor Wissenschaftlern zur neuen Weltsicht beschreibt er auf einfache wissenschaftliche Weise diese neue Weltsicht und deren Bedeutung. Im Folgenden finden Sie diesen Vortrag.

 

Mit Verstand und Denken lässt sich die Newtensche Weltsicht gut erklären – in der Physik der Möglichkeiten kommen Verstand und Denken an Ihre Grenze.

Verstehen ist nur noch auf einer tieferen Ebene möglich. Wir können uns einfühlen in diese neue Weltsicht.

Es ist unser grundsätzliches Fühlen (nicht zu verwechseln mit unseren Emotionen) die uns eine erweiterte Sicht auf die Welt erlaubt.