Das Fühlen von hohen Gefühlen intensivieren – wie geht das?

Als Kinder sind wir naturgemäss stark mit unserem Fühlen verbunden. Unter anderem dafür, daß wir gewillt sind zu lernen, denn es gibt soviel zu lernen.

Nun gibt es quasi 2 Kategorien von Gefühlen. Zum einen die Gefühle die mit unserem Kern nicht im Einklang sind  – also eine Form von Dissonanz erzeugen. Zu dieser dissonanten Kategorie gehören alle Gefühle die irgend eine Art von Unwohlsein erzeugen. Es sind folgende Grundgefühle:

  • Angst
  • Wut
  • Scham
  • Trauer als Beschwert sein

Dann gibt es die Gefühle die bei uns eine positive innere Resonanz hervorrufen – die hohen Gefühle.

  • Dankbarkeit
  • Inspiration
  • Lebendigkeit
  • Begeisterung
  • Wertschätzung
  • Liebe in Ihrer tiefsten Bedeutung
  • Fülle und erfüllender Reichtum
  • Abenteuergeist
  • Zuversicht
  • innerer Frieden
  • tiefe Berührtheit
  • eine besondere Form von berührt sein als eine besondere Form des freiwerdenden Loslassens
  • Ganz sein

Da nur diese hohen Gefühle in uns eine zu tiefst nährende Resonanz hervorrufen,  geht es um deren Ausweitung. Diese Gefühle sind quasi der Wegweiser zu dem was wir zu tiefst sind und was zu tiefst gewollt ist.

Wie kann ich diese Gefühle ausweiten?

  1. ich muss bereit und gewollt sein diese Gefühle zu fühlen
  2. ich muss in der Welt dazu Stellung beziehen – also den Kontext erkennen, in dem ich eines dieser hohen Gefühle finden kann
  3. Ich brauche einen Augenblick des tiefen Wahrnehmens dieser Gefühle in deren jeweiligen Kontext. Dazu ist es nötig den Moment aus zu kosten – also darin zu verweilen. Um Gefühlen Bedeutung zu geben sind mindestens 10 Sekunden des Fühlens nötig. Denn nur dann werden diese Gefühle in unser Neuronennetz aufgenommen.
  4. Entgegen früherer Annahmen ist es – um das Fühlen auszuweiten – nicht nötig auch die Seite der negativen Gefühle damit zu betonen