Um was es Uns eigentlich geht

Wie kommt es, dass so viele Menschen selbst in den Wirtschaftsnationen – sicherlich über 90 % – das Gefühl haben es fehlt was in ihrem Leben und nicht meist in Freude, Leichtigkeit und Lebendigkeit sind?

Haben Sie für sich schon mal auf diesen Punkt hingesehen?

Was erhoffen Sie sich für Ihr Leben neben Sicherheit, einem festen Partner, einer geordneten Familie, Urlauben und ähnlichen?

Was ist es, dass Sie nicht die meisten Tage in Ihrem Leben sich rund um gut fühlen?

Bei diesen Fragen antworten die meisten Menschen mit Dingen und Wünschen die ausserhalb von uns liegen. Wir erhoffen uns dass das neue Auto, der Partner, die Kinder, der Beruf …. uns dauerhaft Freude bescheren können.

Die Wahrheit ist aber eine andere. Alles im Aussen kann uns nicht im inneren andauernde Freude, Lebendigkeit und Leichtigkeit bescheren.

Was ist es dann was uns dies beschert? Jeder Mensch hat mehr oder etwas weniger die Möglichkeit der Quelle von Freude, Leichtigkeit und Lebendigkeit näher zu kommen. Warum gibt es da Unterschiede? Ist das nicht ungerecht? Macht die Entwicklung dort hin dann überhaupt Sinn, wenn ich nicht das Ziel ganz erreichen kann?

Jeder Mensch hat in ganz eigener Weise Filter oder Deckel vor seiner Lebendigkeit. Was sind dies Einschränkungen?

  • Es ist unser gewohnheitsmässiges Denken, inbesondere über die Welt
  • Es sind die gewohnten Emotionen oder das Nicht-Fühlen
  • Es ist unsere eigene Geschichte – vielmehr der innere Umgang mit unserer eigenen Geschichte
  • Es ist unser Ego mit all seinen Konditionierung und wie stark diese ausgeprägt sind
  • Es ist unsere „Seele“ – also das auf die Welt in diesem Leben von Anfang an mitgebrachte aus früheren Egos
  • Und es unsere grundsätzlich und tiefste Einschränkung in uns

Und genau um diese Punkte darf es gehen wenn wir einen großen Schritt in Richtung Freude, Leichtigkeit und Lebendigkeit gehen wollen.

Nun zum anscheinend Ungerechten, daß jeder von uns sich unterschiedlich weit der Freude, Leichtigkeit und Lebendigkeit annähern kann. Um dies zu verstehen und zu verstehen dass es nicht ungerecht ist müssen wir den zeitlichen Rahmen unseres aktuellen Lebens verlassen. Denn nur wenn wir ausschließlich diesen Rahmen sehen ist die Tatsache wirklich ungerecht. Wenn wir aber akzeptieren, dass unser jetziges Leben in einem umfassend Größerem nur ein Teil – manchmal nur ein Wimpernschlag ist-  und es Zeit nur im Kontext unseres jetzigen Lebens gibt, dann verliert sich auch diese scheinbare Ungerechtigkeit. Wenn wir in einem zeitlosen Raum die Abfolge von vielen Leben sind, dann hat diese scheinbare Einschränkung keine Bedeutung mehr. Vielmehr geht es dann nur darum den für dieses Leben größtmöglichen Entwicklungsschritt zu gehen.

So oder so – mehr Lebendigkeit, Freude und Leichtigkeit fühlt sich immer hervorragend zu dem Weniger an. Am Ende unseres Lebens steht dann immer ein gutes Gefühl über das eigene Leben.