Pausen – für BewusstSein und Körper

Seit ca. 30 – 35 Jahren hat sich im Tagesablauf der Menschen einiges verändert. Waren früher Ruhe-Pausen ein fester Bestandteil des Tages und inbesondere der Arbeitswelt, so finden Pausen heute kaum mehr statt oder im Vorbeigehen bei einem Cafe-to-go.

Dabei wird übersehen, dass eine Pause im Stehen etwas ganz anderes ist als eine Pause im Liegen mit geschlossenen Augen. Es geht bei dieser Liegepause nicht um das Schlafen, sondern um die Regeneration der Leber als Energielieferant des Körpers, das Abschalten des Denken und Verstandes, die tiefe Ruhe für unsere Augen bei geschlossenen Lidern und die Entspannung der Muskeln, vor allem der starken und feinen Rückenmuskulatur.

Das regelmässige Wechseln vom symphatischen Nervensystem (Aktivierung und/oder Flucht) und dem parasyphatischen Nervensystem führt zu hoher Regenerationskraft, Erholung und Gesundung. Das regelmässig lange Verweilen im sympathischen Nervensystem hingegen erschöpft, erschwert das Entspannen und hält den Körper in einem ungesunden Stresszustand. Daher ist das Hinlegen und die Regelmäßigkeit von besonderer Bedeutung für Kraft, Gesundheit und Lebensfreude.

Bei einer Pause im Stehen geht es vielfach nur um eine Ablenkung. Der Körper selbst kann dabei nicht in den Regenerationsmodus schalten, da durch die aufrechte Haltung sowohl die Rückenmuskulaturen als auch die Leber nicht regenerieren können.