Den eigenen Schmerz (-körper) mit Gegenwärtigkeit und Wingwave auflösen

Was uns am meisten in der Welt zusetzt ist nicht die Welt an sich, sondern der in uns verborgene Schmerz (-körper). Es gibt sehr wache oder starke Zeiten, dann ist der Schmerz wie nicht vorhanden. Wir leben uns dann leicht mit uns selbst und auch mit den anderen. Dann gibt es Zeiten, da ist es als liege etwas auf uns. Das ist dann oft der latent wirkende Schmerz im Hintergrund. Und dann gibt es Augenblicke oder Zeiten da bricht der Schmerzkörper aus uns heraus und kann erst wieder Ruhe finden, wenn er andere mit hineingezogen hat um sich zu nähren und zu wachsen. Das sind dann die Situationen wo es in allen möglichen Beziehungen zu einem Streit kommt, oder wenn der Schmerzkörper ganz heftig ist fast schon vernichtend wird. Der Schmerzkörper lauert nur so auf diese Augenblicke, da er hier seine erhaltende Energie sich holen kann. Wir sagen wir wollten sowas nicht und doch provozieren wir Schmerz. Viele Beziehungen bestehen im Alltag daraus, man könnte schon fast sagen es sind „Schmerzkörper-Beziehungen“. Im Schmerz sind wir immer überzeugt der andere oder die Welt sei Schuld , denn das ist die Natur des Schmerzkörpers. Es selbst anzetteln und dann die anderen dafür verantwortlich zu machen.

Können andere Menschen uns von diesem Schmerz der in uns ist befreien? Gerne hätten wir daß andere uns aus unserem Schmerz befreien oder uns zumindest darin unterstützen. Das geht aber in keiner Weise, weil unser Schmerz ganz in uns ist. Nur wir selbst können den Schmerz hinter uns lassen. Dabei ist es an sich egal wie dieser Schmerz entstanden ist. Ob wir ihn schon auf die Welt mitgebracht haben oder ob dieser in unserer Kindheit und Jugend entstanden ist. Gelöst werden kann er nicht in der Rückschau, sondern immer nur im Jetzt, in der Gegenwärtigkeit.Der Schmerz kann alles negativen Gefühle annehmen wie zum Beispiel: Wut, Scham, Trauer, Neid, Missgunst, Ekel ….

Was braucht es zum Auflösen:

  1. Das Anerkennen das unser Schmerz nur in uns ist und nicht die Umwelt dafür verantwortlich. Wir dürfen vor allem nicht auf andere und deren Schmerzkörper deuten.
  2. Die Bereitschaft die Schmerzidentität aufzugeben und uns somit neu zu finden – das birgt Unsicherheit und diese Unsicherheit gilt es auszuhalten
  3. Die Bereitschaft uns von unserer Denk-Ich-Identifizierung (Ego) zu lösen und zu unserer Wurzel, in das freie unkonditionierte BewusstSein zurückzukehren
  4. Die Gegenwärtigkeit unseren Schmerz in den ersten Augenblicken da anzusehen wo er in uns entsteht. Fühlen wo wir im Körper unseren Schmerz spüren, hineingehen in dieses Gefühl, sich konfrontieren und durch das Hinsehen ein Auflösen oder Loslassen ermöglichen. Beim Fühlen sind nicht die Emotionen gemeint, sondern die Gefühle im Körper – z.B. ein Schwindel, Spannung im Kopf, ein Druck auf der Brust, Unsicherheit im Bauch, ….
  5. Wir brauchen stetige Wachsamkeit, insbesondere in Beziehungen aller Art, da sich hier der Schmerzkörper am liebsten ausformt. Aber auch Wachsamkeit wenn es in den Medien „schlechte Nachrichten“gibt, auch hier labt sich der Schmerzkörper daran mit schlechten Gefühlen.

Fangen Sie immer bei sich an, denn nur in Ihnen können Sie Ihren Schmerz durch hineinfühlen auflösen. Denn was der Schmerzkörper nicht ertragen kann ist, wenn Sie sich nicht mehr mit ihm identifizieren. Wenn Sie Ihren Schmerzkörper aus Ihrem bewussten Selbst ansehen und beobachten, dann schwindet dieser mehr und mehr.

Wenn Sie das noch nicht so gut hinbekommen oder wenn es Schmerzanteile oder Situationen sind bei denen es Ihnen nicht gelingt, dann kann eine unterstützende Begleitung mit Wingwave für Sie hilfreich sein.