Bewusstsein und Fühlen – die Verstärker unseres Seins

Es scheint so als sind wir mit mehr ausgestattet als wir wahrhaben wollen. Es geht dabei nicht um was Besonderes, sondern eher um was Einfaches. Dabei spielen 2 Dinge in uns eine besondere Rolle:

  • das Bewusstsein, also die unmittelbare Aufmerksamkeit und Wahnehmung- als freies unkonditioniertes Bewusstsein
  • das direkte innere Fühlen – bevor dieses zu den uns bekannten Emotionen (Erlebensmustern) wird – quasi das unkonditionierte Fühlen

Beides ist in uns Menschen reichlich vorhanden – doch meist gebunden in Form von konditioniertem Bewusstsein und in Form von Emotionen.

Es gibt Menschen, die unbewusst die Gabe bewusst zu sein und direkt zu fühlen bereits stark in sich entwickelt haben. In Verbindung mit dem Ego gerät diese Kraft aber meist nicht in die richtige Bahn. Dann wendet man diese Kraft Bereichen zu, die an sich nicht erwünscht sind und wundert sich, dass das nicht Erwünschte so eine starke Form oder Bedeutung im eigenen Leben hat. Es ist als ob man ein mächtiges Werkzeug besitzt und nicht weis damit umzugehen. Statt hilfreich zu sein wird es dann hinderlich, manchmal auch zerstörerrisch.

Dabei bedarf es nur einer kleiner aber nicht selbstverständlichen Neuausrichtung in Uns.

Statt den Dingen die uns Probleme bereiten Bedeutung und Aufmerksamkeit zu schenken, geht es darum dem Aufmerksamkeit und inneres Fühlen zu schenken was wünschenswert ist.

Um diese kleine aber eben nicht ganz einfache Kunst geht es. Und es geht darum quasi „reinen Herzens“ zu werden, befreit vom Blick auf das Übel hin zu dem was wir tief in uns uns wünschen.

Dies ist eine Kunst die erfahren werden kann, jedoch nicht klassisch erlernt werden kann, da es nicht um erlernbares geht.