Die meines Erachtens wichtigsten Fragen

  • Was will ich – im Einklang mit meinem tiefsten Fühlen
  • Wo habe ich meine Punkte die schon heute Freude bei mir erwecken
  • Wie kann ich Freude in das hineingeben was ich für diesen Moment beschlossen habe zu tun
  • Wo ist meine Lebendigkeit und wie kann ich mehr davon in mein Leben bringen
  • Wo kann ich Dankbarkeit empfinden, wie ich kann ich das mehr tun

Das Denken neue nutzen

Es gab Zeiten, da habe immer und fortwährend gedacht. Das Denken war wie ein Automatismus und wurde beim zu Bett gehen sogar noch mehr. Ich konnte dann oft 2 Stunden nicht einschlafen, bis ich zur Ruhe kam.

Dann gab es Zeiten in denen ich „dachte“, je weniger ich denke um so besser. Es schien so als ob die Gedankenfreiheit ein eigenes Ziel ist. Aber auch daß war nicht stimmig. Das Reduzieren der Gedanken oder Gedankenfreiheit ist kein eigenes Ziel.

Nun stehe ich heute hier und sehe die Dinge estwas anders. Weder Gedanken denken noch Gedanken nicht denken ist eine Qualität in sich. Vielmehr geht es darum, aus einer tieferen Warte heraus, als einer Indentität die tiefer als das Ego angesiedelt ist, die Gedankenstille und das Denken als zwei wunderbare „Werkzeuge“ unseres Seins zu sehen.

Es ist diese Fähigkeit – sozusagen aus dieser tieferen Ebene heraus – der jenige zu sein, der seine Gedanken nutzt und auch die Stille.

Gedanken, das „Ich will“ und das Feedback meines tiefsten Wesens über mein Fühlen lässt ungeahnte Potentiale entfalten.

Es bedarf einiger Anwendung oder Übung, um den rechten Dreh heraus zu bekommen. Um was es geht, Gedanken zu einer wunderbaren Kunst der Inspiration und inneren Lebensführung zu machen.

Wir werden dabei feststellen, daß es innere Anteile gibt, die uns hin und wieder die Nutzung dieses wunderbaren Instruments verbauen. Es geht dann darum diese Anteile zu erkennen und einen Ausgleich mit Ihnen zu erlangen, daß das Denken wieder in unserem Sinne stattfinden kann.

„Ich will“ – daß was sich gut anfühlt

Erstaunlich ist, daß wir uns teils oder ingesamt mit dem „ich will“ so schwer tun.

Es ist dieses „ich will“ welches uns im Babyalter so viel vorankommen lässt. Ein natürlicher Ausdruck und Prozess sich Dinge zu erschliessen.

Es ist nich daß typische auf daß Ego bezogenen „Ich will“ gemeint, sondern ein uns innewohnender Ausdruck der Lebensverwirklichung.

Das „ich will“ kann entweder aus dem Ego heraus kommen, dann haben wir begleitend diese Kopf- und Macht-Gefühle oder aber es kommt aus dem tieferen Selbst heraus, dann haben wir, wenn dieses „ich will“ stimmig ist, wohlige erweiternde Gefühle. Das „Ich will“ aktiviert unseren Seelen-Kompass. Oder anders ausgedrückt, mit der Formulierung was ich gerne hätte stellen sich hohe Gefühle oder unstimmige Gefühle ein. Diese sind ein eindeutiger Hinweis auf die richtige oder falsche Richtung.

Wie und wann empfinde ich Freude

Freude kann 3-erlei Ursachen haben

  1. Ich empfinde Freude eher zufällig, weil mir etwas Spaß macht
  2. Ich gebe Freude in eine Tätigkeit hinein, die mir nicht gerade total zu wider ist.
  3. Ich hebe meine Grundstimmung so sehr, daß fast Alles mit Freude angefüllt ist.

Die Innere Dimension – meist völlig vergessen und vernachlässigt

Die innere Dimension, der Bereich der jenseits unseres Denkens, unserer Emotionen und unseres kognitiven Verstandes liegt, ist meist völlig unbekannt.

Wir wissen zum Großteil noch nicht einmal davon, oder versuchen mit Glauben uns diesen Bereich mehr schlecht als recht zu nähern.

Es ist als ob wir nur auf einem Bein durch die Welt laufen – das macht auch keine Freude – zumal dass andere leicht zu benutzen wäre.

Was Glauben ist eine Funktion des Verstandes, der versucht sich einen tieferen Bereich zu erschliesßen. Nun wissen wir aus der Wissenschaft, daß eine umfassendere Dimension von einer einfacheren Dimension nicht erfaßt werden kann. Und so ist es eben auch mit Verstand und Denken – sie können garnicht erfassen was größer und grundlegender ist.

Was zu dieser tieferen Dimension gehört habe ich an verschiedenen Stellen bereits beschrieben, möchte es hier aber noch mal wiederholen.

  • das tiefe fühlen jenseits durch Erlebensmuster ausgelöster Gefühle
  • die somatischen Marker
  • der intuitive Geist
  • die tiefere Intuition
  • das freie unkonditionierte Bewusstsein
  • die Verbindung zu unserem „inneren Wesen“

Wenn all daß nicht erfasst und erlebt wird, ist auch zu verständlich, daß viele von uns sich mehr oder weniger leer, alleine, sinnentleert und „egal“ fühlen. Es fehlt einfach zu viel und das Gefühl von Sinnentlehrtheit oder Sinnlosigkeit ist nur Hinweis auf das Fehlende. Diesem Hinweis soll gefolgt werden um zu finden was ist. Leider suchen wir mit all zu oft mit unserem Denken und unserem Verstand, oder interpretieren das gefundene zu schnell, so daß es sich wieder im Denken verliert.

 

Die innere Stimme, das innere Gefühl …

Wer sich hinein wagt, in die innere Welt, daß was gerne verborgen ist bei all den Eindrücken von Aussen, wird bald feststellen, daß es soetwas wie eine innere Stimme oder ein inneres Gefühl gibt, dass scheinbar mit einem in Verbindung tritt.

Albert Einstein drückte daß mit den Worten „intuitiver Geist“ aus. Der Kontakt entsteht nicht im Denken, sodern irgendwo jenseits davon. Das Denken folgt erst diesem Kontakt, nicht umgekehrt. Versuchen ich den Kontakt über das Denken herzustellen, dann bin ich buchstäblich auf der falschen Ebene.

Anfangs ist der Kontakt mit seinem „inneren Wesen“ meist zufällig, oft dann wenn man innerlich auf die eine oder andere Weise bewegt ist, aber dabei ganz offen bleibt, weil man nicht gleich in die Deutung der inneren Bewegtheit rein geht.

Die Verbindung ist jenseits des Denkens, die Art und Weise der „Kommunikation“ ist jenseits von Bildern und Sprache. Da wir fast immer Sprache und Bilder brauchen um zu verstehen, bedarf es in der Regel der Übersetzung dieser Kommunikation in Sprache und Bilder.

Dass kann dann ein Wenig dauern und Anfangs etwas ungenau sein. Das Mitter der Sprache und die Bilder bleiben aber immer ein Übersetzungsmittel und sind nicht die eigentliche Kommunikation.

Wie kann ich nun leichter in Kontakt kommen? Die Frage ist naheliegend aber an sich nicht genau die richtige. Denn der Kontakt ist fortlaufend von Seiten des „innereren Wesens“ da. Wie sollte es auch anders sein, so wie der Körper zum Menschen gehört, so gehört auch dieser Teil zum Menschen – oder vieleicht der Mensch zu diesem Teil – man weis es nicht so genau und es ist auch unerheblich, da nur eine Frage der Interpretation und des Konzeptes.

Verbindung kann der Mensch – das Ich – zulassen. Es erfordert Achtsamkeit sowie Feinfühligkeit nach innen und Bereitschaft, also das Loslassen in den Augenblick hinein. Wie alles im Leben dürfen wir diesen Zugang einfach nur ein bischen üben. Vor allem müssen wir einen geeigneten Raum in Uns herstellen. Dieser Raum hat was mit der Befreiung von Gedanken, inneres bei sich sein, Offenheit für das eigene innere Fühlen und eine hohe Grundstimmung von freudiger Ruhe und Dankbarkeit zu tun.

 

Wenn Freude, Glück und Lebendigkeit im Leben zu kurz kommen

… dann ist dies ein Zeichen was im eignen Leben zu kurz kommt.

An der Frage was fehlt kann man gut und gerne verzweifeln. Denken und Verstand helfen hier fast immer nicht weiter. Was uns Sinn, Erfüllung, Freude und Lebendigkeit gibt liegt fast immer Ausserhalb vom Üblichen.

Es ist der fehlende Teil unseres Lebens, der diese Teile hervorbringt. Es ist Zeit diesen Teil in uns zu finden. Es ist Zeit sich an das Vergessene zu erinnern und sich hinein zu wagen. Es gibt nichts zu verlieren. Wie Alles neue im Leben ist es nur unsere anfängliche „Wackeligkeit“, die wir akzeptieren dürfen um dann eine Sicherheit zu finden, die uns nie wieder abhanden kommen wird –  wenn wir uns darauf verlassen.

Der Weg führt über unser Innerstes. Dazu gibt es keine Konzepte und Methoden, sondern nur das Entdecken über innere Vertiefung und das Zuwenden zu dem was wir wollen – den Blick wenden von den Dingen die wir uns nicht erwünschen zudem was unser Gewünschtes ist … in jedem Moment.

Vom Prizip her einfach erklärt … auf Grund unserer Gewohnheiten eine gewisse Herausforderung … es lohnt sich mehr als alles Andere.

Was in unseren Schulen gänzlich fehlt

… ist daß was wir am Nötigsten für unsere Lebensherausforderungen brauchen … zu lernen wir wir mit uns, unserem Denken und unserem Fühlen so umgehen können daß wir uns wirkliches inneres Potential entfalten können und ein möglichst wunderbares freudiges und erfülltes Leben führen können.

Es gibt so gut wie keinen Ort, an dem uns beigebracht wird wie wir wirklich wertschätzend und liebevoll uns zur größten Verwirklichung bringen. Einen Ort, wo wir lernen ein erfülltes Leben so zu führen, daß wir uns täglich so wohlfühlen wie es für uns bestimmt ist.

„Kopfgefühle“

Wenn ich von positiven Gefühlen rede, so ist es wichtig diese tieferen Gefühle, die sich meist im Bauch und Herzraum zeigen, von einer anderen Kategorie von „Fühlen“ zu unterscheiden.

Es gibt eine ganz andere Art von Fühlen, das eher im Bereich des Kopfes zu finden ist. Dieses Fühlen kann ebenfalls bewegende euphorisierende Gefühle auslösen.

Diese „scheinbar guten Gefühle“ in der Kopfgegend sind ganz anderer Natur als unsere tiefen Gefühle, können aber durchaus mit echten Gefühlen verwechselt werden.

Wann treten diese euphorisierenden Gefühle auf?

  • Maratonlaufen
  • Drogen
  • Alkohol
  • Zigaretten
  • Kaffee
  • Adrenalin auslösende Momente
  • „Geil sein“
  • ….

Bitte verwechseln Sie diese „Kopfgefühle“ nicht mit den tieferen guten Gefühlen. Sie hängen ganz eng mit unserem konditionierten Bewusstsein und Denken zusammen. Diese „scheinbaren Gefühle“ lenken uns nicht, wie die positiven tieferen Gefühle, sondern Sie steuern uns meist sehr unbewusst, starr und unsicher.

Sie kennen es ja zum Beispiel vom Alkohol. Er puscht uns, macht uns euphorischer, leiht sich aber die Energie immer vom nächsten Tag und bringt uns innerlich nicht zu uns hin sondern von uns weg. So ist es natürlich auch mit allen anderen oben genannten Punkten – wie z.B. Drogen, Kaffee …

Was verursacht Schwere und inneren Widerstand

Die meisten von Uns haben eine Idee darüber ein freudiges, kraftvolles, lebendiges, glückliches Leben zu führen. Mag es auch sein, daß diese Gedanken und der innere Wunsch nicht häufig oder eher selten präsent ist, doch besteht dieser Wunsch in jedem von uns. An sich liegt dieser Wunsch unter allen anderen Wünschen, manchmal im Verborgenen.

Es ist manchmal so als ob dieser Wunsch einer inneren Stimme oder Weisheit entspringt, wozu wir hier auf Erden in unserem Körper sind.

Beobachten wir kleine Kinder, so können wir das Blitzen dieser Kraft meist viel häufiger sehen als bei uns Erwachsenen. Es ist diese freudige neugierige Kraft, die uns all daß was wir Lernen in den ersten Jahren, meist aus einer gewissen Leichtigkeit heraus geschehen lässt.

Als Erwachsene empfinden wir viel öfter ein Gefühl von Schwere, wenn wir an Dinge denken, die wir noch nicht können oder mit denen wir nicht verbunden sind, statt dieser offenen Neugier und Bereitschaft zu folgen.

Es scheint so als ob uns das Neue diese Schwere beschert. Was uns aber in Wirklichkeit beschwert, ist meist nicht das Tun sondern unsere Gedanken zu diesem Tun.

Es sind also in der Regel die Gedanken, die wir mit etwas verbinden, die Schwere oder Widerwillen auslösen. Weil wir aber diese Gedanken mit dem Vorhaben verbinden, erscheint uns das Vorhaben oder die Idee als Auslöser.

Diesen Irrtum gilt es zu erkennen. Es geht also darum unsere Gedanken zu prüfen, die uns diese Schwere oder den Wiederwillen einpflanzen.

Nehmen wir mal den Gedanken … ich müsste jetzt eigentlich Putzen. Bei vielen von uns kommt dann möglicherweise der Gedanke – oh je, nicht schon wieder, ich mag Putzen nicht, kann daß nicht jemand anderes machen, es fällt mir so schwer.

Was produziert nun dieser Gedanke? Er produziert zu allererst mal Schwere in uns, aus dem der Widerwille heraus erwächst um weitere Schwere zu wecken. Nun bringen wir diese Schwere mit dem Putzen in Verbindung. Was daraus entsteht ist … Putzen ist schwer, macht keine Freude, lähmt mich, usw.

Richtig ist aber, die Gedanken zum Putzen machen mich schwer und lähmen mich. Also zeigt dieses Gefühl erst mal nur an, daß meine Gedanken mich schwer machen.

Was aber wenn es die Gedanken sind die schwer machen? Gute Frage. Üblicherweise meiden oder verschieben wir daß mit den Gedanken verbundene Tun.

Wenn es aber die Gedanken sind, sind diese doch die Ursache für mein „mieses“ Fühlen. Wenn ich also das Übel bei seiner Wurzel anpacken will, so muss ich mich um diese Gedanken kümmern. Aus dem freien unkonditionierten Bewusstsein heraus kann ich daß so sehen. Bin ich ganz in meinem konditionierten Bewusstsein, also mit meinem Denken identifiziert, so kann ich daß nicht so sehen.

Also, ich bin ein erwachsener Mensch und ich sehe daß es mal wieder nötig ist zu putzen. Es kommt ein Gefühl von oh je oder so ähnlich. Ich halte inne und finde Gedanken die bei mir Schwere auslösen. Was nun?

So ungewohnt und seltsam es erst mal klingen mag, ich mache mich in Anbetracht dessen was zu tun ist auf die Suche nach Gedanken die mich nicht mehr beschweren, sondern nach Gedanken die in Bezug auf das Putzen ein besseres, positives Gefühl auslösen. Ich darf mir dabei aber bewusstsein, daß meine bisherige Art zu Denken – aus reiner Gewohnheit – die Schuld meiner inneren Schwere bei der Tätigkeit des Putzes weiterhin suchen wird. Da wir darum wissen, lassen wir diesen Aspekt aber weg. Wir suchen Gedanken die mehr Leichtigkeit in uns auslösen. Ein erster Gedanke könnte zum Beispiel sein: Wenn die Wohnung sauber ist und freundlich, dann fühle ich mich wohl oder habe gar Freude in mir. Diesem Gedanken schenke ich dann meine Aufmerksamkeit, verweile dabei, weite Ihn um andere gute Gedanken aus. Das geht, denn bei Gedanken die in uns nicht so feine Gefühle auslösen praktizieren wir daß oft bis zur Meisterschaft. Wir sind so geübt durch unsere gewohnte Art zu denken, daß so Mancher sich in eine umfassende, länger andauernede schlechte Stimmungen bringen lässt. Das funktioniert aber genauso mit den Gedanken die bei uns positive Gefühle auslösen. Einziger Unterschied, wir sind es nicht so gewohnt und daher haben wir das Gefühl, daß es uns schwer fällt oder gar nicht richtig ist so zu denken. Ein reines Muster unserer Gewohnheiten – geschult durch unser bisheriges Praktizieren.

Also suchen Sie sich Gedanken von Leichtigkeit zum Thema … all daß was wirklich ein erleichtendes Gefühl auslöst und im Rahmen Ihrer ganz eigenen Möglichkeiten liegt. Für viele kommt daher nicht der Gedanke in Frage, dann will ich eine Putzfrau. Denn im Moment haben Sie offensichtlich keine und es geht hier um den Moment.

Gute positive Gefühle zeigen uns sicher an was wir wollen. Negative Gefühle zeigen uns das an was wir nicht wollen. Da das Bewusstsein an sich nur den Moment der Aufmerksamkeit kennt, wird bei dem was wir nicht wollen unsere ganze Aufmerksamkeit auf das gerichtet was wir nicht wollen. Wir ziehen durch die Ausrichtung unseres Bewusstseins dann die Dinge an die wir nicht wollen und vor allem unnütze schlchte Gefühle.

Also, wenn Sie durch ein negatives einschränkendes Gefühl feststellen was Sie nicht wollen, richten Sie unbedingt Ihre Aufmerksamkeit sofort auf das was Sie statt dessen wollen und verweilen Sie bei dem was Sie wollen. Was Sie wirklich wollen zeigt sich sicher und eindeutig, wenn sich ein positives höheres Gefühl wie Freude, Hinwendung, Lebendigkeit, positive Gerührtheit oder der Gleichen einstellt.

Schleicht sich wieder ein nicht so positives Gefühl ein, stoppen Sie den dazugehörigen Gedanken und suchen/finden den Gedanken der Sie positiv stimmt. Dazu nehmen Sie an was gerade ist, denn daß ist so. Sie spüren ob Sie etwas angenommen haben immer daran, indem sich innerlich das Gefühl von Widerstand – also negative Gefühle – auflösen.