„Automatisches“ Ich oder „freies lebendiges“ Ich Selbst

Sie kennen es sicherlich selbst, immer die ähnlichen Abläufe die man wählt und immer die ähnlichen Entscheidungen die man trifft. Und gerade wenn wir überzeugt sind es diesmal wirklich auf andere Weise zu tun – wirklich was in uns verändert zu haben – dann stellt sich oft hinterher heraus, es war doch nur wieder die ähnliche Weise in einer hübschen neue Verkleidung und irgendwie führt doch wieder alles da hin was schon bekannt ist.

Es geht um Gewohnheiten – einfache und komplexe Verhaltens- und Denkgewohnheiten. Gewohnheiten sind an sich weder gut noch schlecht. Hilfreiche Gewohnheiten erleichtern den Tag, hinderliche Gewohnheiten kleben wie Kaugummi an uns.

Gewohnheiten sind einfach Muster – Muster unseres Denkens, unseres Handelns und unserer Erlebens (Emotionen). Muster sind immer Projektionen der Vergangenheit in die Gegenwart. Wo ein Muster ist ist keine wirkliche Freiheit im Denken, Handeln und fühlen. Muster ist in eine Form erstarrte Bewusstsein.Formen und Denkgewohnheiten sind konditioniertes Bewusstsein. Sein aus einem Automatismus heraus.

Dabei können Automatismen offensichtlich sein, wie bei einem Menschen der strikte geordnete Tagesabläufe ohne viel Spielraum für Neues hat. Oder aber Automatismen sind gut verschleiert, wie zum Beispiel bei einem ewigen Abenteuerer – das Muster der Unordnung, des ungewöhnlichen.

Frei sind wir erst, wenn wir die Muster die wir haben leicht und flexibel loslassen können. Dazu bedarf es einer tieferen Ebene als dem gewöhnlichen Ich (Ego).