Zeit, Geld und Aufmerksamkeit dafür, herauszufinden was zählt und was mir entspricht

Die Geschichte von  Stephen Covey über Zeit zum Sägeschärfen:

„Was machen Sie da?“
„Das sehen Sie doch. Ich säge diesen Baum in Stücke.“
„Wie lang sägen Sie denn schon?“
„Seit drei Stunden.“
„Sie sind bestimmt kaputt.“
„Ich bin wirklich kaputt, ja.“
„Warum schärfen Sie nicht ihre Säge?“
„Ich habe keine Zeit, die Säge zu schärfen. Sehen Sie denn nicht, wie viel ich zu tun habe?“

Freude – ein Kompass für´s Leben

Wie würde unser Leben sein, wenn Wir – angenommen – alles mit Freude tun würden?

  • das Leben würde seine höchste Erfüllung haben
  • Lebendigkeit würde unser Alltag sein
  • wir wären allen Menschen wohlgesonnen
  • die größtmögliche Gesundheit und Kraft würde sich ausbreiten
  • wir würden das Leben und die Welt lieben
  • am Ende des Lebens würden wir auf ein reichhaltiges erfülltes Leben zurückblicken

Was ist Freude und wo können wir Freude empfinden

  • Freude dürfte das tiefste Wohlempfinden und Wohlbefinden ausdrücken
  • Freude kann zufällig sein
  • Freude kann aber auch hineingegeben werden – in fast Alles
  • Freude braucht nicht zufällig sein
  • Alles was unsere Kerntalente – globale Talente – ausmacht erfüllt uns fast automatisch mit Freude
  • Freude entsteht nicht in unserem Denken
  • Freude ist ein Ausdruck unseres Selbst in der Welt
  • Freude ist ansteckend
  • Freude will uns selbst und andere bereichern
  • Wahre Freude kennt keine Missgunst

Wann sind wir heute schon voller Freude?

Wenn Freude fehlt, liegt daß immer an unserem derzeitigen Ego-Ich und daran dass wir zu unserem tieferen Selbst wohl gerade wenig oder gar keinen Zugang haben. Es liegt daran dass wir uns von der Freude ablenken lassen oder diese uns aus irgendeinem Grund über unsere Vergangenheit verweigern – nicht wirklich in der derzeitigen unbewerteten Wirklichkeit leben.

Wenn Freude zufällig und gewollt sein kann, wie kann dass möglich werden?

  • All das tun was uns heute schon freudig macht
  • All das tun was wirklich in unseren Kerntalenten liegt
  • Freude in das hineingeben was wir gerade tun und was uns gerade nicht ekelt.

So wie sich Leid vervielfältigen kann, so kann es auch die Freude.

Wenn wir uns zutiefst von der Schöpfung angenommen fühlen fällt es uns leicht uns Selbst ganz anzunehmen – das ist dann Liebe in Ihrer tiefsten Bedeutung – reines Annehmen ohne jeglicher Bedingung und Absicht.

Je mehr wir uns selbst ohne Bedingtheit annehmen um so mehr nehmen wir die Welt und die Menschen um uns rum an – ohne Absicht und Bedingung.

Was wären Lebenswahrheiten?

Gibt es neben allen Vorstellungen und Glauben so etwas wie gemeinsame Lebenswahrheiten? Was würde bleiben wenn wir einmal für einen kurzen Augenblick unsere Vorstellungen, Überzeugungen und Glaubenssätze aufgeben?

  • Ich bin
  • Ich „lebe“ gerade hier in diesem Leben
  • Ich kann meine Gedanken, Emotionen (Erfahrensmuster) und Gefühle beobachten
  • Ich bin auch ohne Gedanken und Emotionen immer noch da
  • Ich bin das Bewusstsein was mich und die Welt wahrnehmen kann – wenn ich gerade nicht im Tiefschlaf bin
  • Es gibt Gefühle die sich für mich nicht gut anfühlen und Gefühle die sich gut anfühlen und Gefühle die sich überragend gut anfühlen
  • Augenblicke in denen ich Gefühle habe die sich voll und ganz gut anfühlen führen dazu daß ich mich voll und ganz gut fühle
  • Wenn ich mich voll und ganz gut fühle, dann braucht es für diesen Augenblick nichts weiteres
  • Was fühlt sich für mich wirklich umfassend gut an?
    • erfüllende Freude
    • erfüllende Lebendigkeit
    • innerer Friede
    • umfassende Liebe zu mir selbst
    • umfassende Liebe zu anderen Menschen
    • umfassende Liebe zu Dingen die uns umgeben – die Welt um uns herum
    • ein freier entspannter Körper – wenn ich mich in meinem Körper ganz und gar wohl fühle
  • Was für alle Menschen einen Lebenssinn darstellt ist – wohlige Lebendigkeit
  • Wenn ich keinerlei Angst habe ist alles was mir Freude bereitet für mich mit Sinn behaftet – also sinnvoll – oder wie wir anders sagen können voller Sinne
  • Jeder Mensch kann Angst empfinden, jeder hat seinen eigenen Punkt wo und wie er Angst empfindet
    • Angst vor dem Sterben
    • Angst vor dem älter werden
    • Angst unter der Brücke zu landen
    • Angst ohne Geld zu sein
    • Angst ohne Macht zu sein
    • und vieles mehr
  • Alle Angst ist nicht aus oder in unserem freien Bewusstsein zu fühlen
  • Angst kann von Mensch zu Mensch sehr ähnlich sein
  • Angst verschwindet nicht mit Erfüllung der Grundbedürfnisse und scheint damit was eigenes zu sein
  • Angst kann mit Mut überspielt werden – bleibt aber im Hintergrund dann immer erhalten
  • Angst löst sich durch umfassendes Wahrnehmen der reinen Gefühle (nicht Emotionen) auf
  • Wo umfassende Freude, innerer Friede, Lebendigkeit und ganz annehmen von dem was gerade ist, kann keine Angst sein
  • Wenn Angst ganz und gar abwesend ist kann sich freie Lebendigkeit ausbreiten
  • Denken kann nur teilweise glücklich machen – ganz und gar glücklich machen nur Erfahrungen
  • ….

Was könnte also ein besser Wegweiser sein als unsere durchweg positiv empfundenen Urgefühle?

  • alles was mit Freude getan wird
  • alles was inneren Frieden in uns herstellt
  • alles was ganz einfach geliebt werden kann in Form von warmen umfassenden Annehmen ohne Bedingung
  • alles was uns lebendig macht und mit den anderen positiven Urgefühlen verbunden ist

Also könnte es 3 ganz simple Empfehlungen für ein erfülltes Leben geben

  • nutze dein bewertungsfreies beobachtendes freies Bewusstsein so oft wie möglich
  • mache alles was mit wirklich umfassender Freude, Lebendigkeit und Liebe getan werden kann
  • wenn ein Urgefühl der Unsicherheit in der Dir aufkommt, schaue hin und lasse es ganz zu, dann braucht dieses Gefühl nicht zu einer Angst werden. Und wenn Angst schon da ist, spüre das Gefühl ohne einem Gedanken – dann kann die Angst sich lösen und zur Unsicherheit zurückkehren. Wenn Du dann diese Unsicherheit spüren kannst und auch diese ganz und gar annimmst und fühlst, dann kann auch die Unsicherheit weichen.

 

Was wären wir ohne „Ecken und Kannten“

… wir wären endlich rund.

Wer sucht nach „Ecken und Kannten“ … vielleicht würde Eckhard Tolle sagen … unser verdeckter Schmerzkörper, bzw. unser gewöhnliches „Ich“.

Dass was wir meinen was wir sind, was uns ausmacht. Es ist das was unsere „Vergangenheit“ trägt. Unsere Vergangenheit, die schon längt vergangen ist und heute nicht unsere gegenwärtige Wirklichkeit … sozusagen unsere Virtual-Realty.

Da die meisten unserer Begegnungen in diesem „Virtuellen Raum“ geschehen, ist es höchst ungewohnt sich in einem „vergangenheitslosen Raum“ zu begegnen. Und weil es so ungewohnt ist sucht unser gewöhnliches „virtuelles Ich“ seinen Halt bei den „Ecken und Kannten“ des Gegenübers.

Fehlen diese „‚Ecken und Kannten“ großteils bei einem Menschen oder eben die Anteile des dahinter liegenden Schmerzkörpers so verliert sich unser „gewöhnliches“ Ich, der andere schein nicht greifbar. Das gewöhnliche Ich ist es, dass diesen scheinbaren Halt sucht. Um Halt zu erzeugen versuchen wir dann instinktiv beim Anderen Schmerzkörperanteile und deren Auswirkungen zu finden oder auszulösen.

Was ist aber, wenn wir wir wirklich in uns „rund“ sind. Dann bieten und suchen wir keine Ecken und Kannten mehr im Anderen. Es tut sich unsere wahre Wirklichkeit ohne Vergangenheit auf. Diese kann aber nur aus unserer wirklichen Gegenwärtigkeit heraus gelebt werden.

Ist Rundheit langweilig. Ja, eindeutig. Aber nur für unser gewöhnliches Ich, nicht aber für unsern tiefsten Kern. Denn eigentlich trägt jeder die tiefste Sehnsucht in sich zu seinem tiefsten, runden, ganzen Kern zu finden. Wenn wir in uns rund sind, dann können endlich die Gefühle hervortreten zu denen wir Sehnsucht empfinden. Ganzheit, Freude, Lebendigkeit und Liebe in Ihrem ursprünglichsten Sinne von ganz angenommen sein und ganz annehmen.