„Liebe“ ist mit Vorsicht zu geniessen

Was erst mal so klingt, als ob Liebe etwas ist daß man mit Vorsicht geniessen soll, ist nicht so. Es geht in diesem Kurzartikel um den Gebrauch des Wortes.

Kaum ein Wort ist so Bedeutungsvoll und doch so undurchsichtig.

Wie kommt es dazu, daß das Wort „Liebe“ mit Vorsicht zu benutzen und zu geniessen ist. Ganz einfach deshalb, da Liebe ähnlich wie Schnee mit vielen Zustandsformen oder Verwendungen besetzt ist.

Der ureigentliche Sinn des Wortes ist:

  • jemanden oder etwas ganz und gar, also ohne Bedingung annehmen

Im Alltag hat dieses Wort aber ganz viele andere Bedeutungen und vor allem ist Liebe bei jedem Menschen anders besetzt. Und das ist uns in der Regel nicht klar und offensichtlich.

Dazu kommt, das selbst in einen Menschen das Wort Liebe – beziehungsweise was wir damit verbinden – je nach Situation und Zeit unterschiedliche Bedeutung hat, bzw. unterschiedliche Gefühle und auch Emotionen (Erlebensmuster) damit verbunden werden.

Damit wird klar, daß wir mit dem was wir mit dem Wort Liebe zum Ausdruck bringen wollen und was der andere dem Wort Liebe in dem Moment an Bedeutung zuordnet, Liebe höchst uneindeutig ist.

Wenn wir in einem direkten Gespräch sind können wir manchmal die Bedeutungsgebung des Anderen erfassen und widerspiegeln. Meist liegen wir auch da nicht genau richtig.

Wenn wir aber das Wort Liebe mit Schrift oder Sprachnachricht nutzen, so ist daß noch mal uneindeutiger, da wir den Augenblick des Lesens oder Höhrens nicht beeinflussen können. Somit trifft unsere Nachricht auf den im jeweiligen Moment vorherrschenden „Zustand“ des jeweiligen Menschens.

Damit wird klar, wie so viel Verwirrung und Missverständnisse mit dem Wort Liebe entstehen können.

Sind die Menschen die über Liebe sprechen gerade im Gleichklang, dann sind die momentanen Bedeutungen sehr ähnlich, nie aber gleich.

Ein Dilemma dessen man sich auf jeden Fall bewusst sein sollte, aber einen nicht davon abschrecken soll das Wort Liebe im rechten Augenblick und in der rechten Form zu benutzen.

Wie lange dauert eine Lebensveränderung?

Wir sind es mehr oder weniger gewohnt bei entscheidenden Dingen die wir wirklich erlernen wollen Zeit zu investieren. Daneben dürfte bei jedem von uns die Hoffnung mitschwingen daß der Weg abzukürzen ist.

Schauen wir aber wirklich auf die Dinge, die wir wirklich lernen wollten, dann können wir leicht feststellen daß es an sich immer einer gewissen Zeit, Intensität und hoffentlich Freude bedarf.

Freude daran etwas zu erlernen ist wie ein Lernelexier – wahrscheinlich das beste was es überhaupt gibt. Natürlich hilft auch ein Wille zum lernen. Dabei ist es der innere Wille und weniger der Ich-Wille, der die Sache mehr als alles andere voran treibt. Dieser innere Wille ist dann aber wieder mit einer Freude und inneren Erkenntnis verbunden, daß es das rundum richtige und wichtige für mein eigenes Leben ist.

Nehmen wir den üblichen Rahmen in dem Lernen zu einer gewissen Meisterschaft führt, so stellen wir gewisse Zeiträume fest. Um Geselle oder modern gesagt ein guter Bachelor zu werden sind es 3 Jahre, um ein „junger“ Meister zu werden sind es 5 Jahre und um zu einer Meisterschaft zu kommen 10 Jahre.

Diesen Rahmen dürfen wir uns auch geben, wenn es darum geht zu einer umfassenden Freude in unserem Leben zu finden und in diesem Rahmen auch die Identifikation mit unserem Alltags-Ich zu relativieren sowie wirklich innerlich zu verstehen, daß der Schmerz in unserem Leben nur eine virtuelle Wahrheit aus unserer Vergangenheit ist.

Ein wesentlicher Lernprozess dürfte aber auch sein, daß selbst die best geeignetsten Formen mehr zu unserem Wunschzustand zu kommen, nie abschliessend dort hin finden. Denn eine Form ist immer wieder in gewisser Weise ein Konstrukt unseres Verstandes und nicht unseres freien unkonditionierten Selbst.

Die wesentlichen Punkte zu unserer Meisterschaft sind:

  • das erkennen, daß bei jedem von uns Befürchtungen und „Schmerz“, mehr oder etwas weniger vorhanden sind
  • daß diese Befürchtungen und der Schmerz im jeweiligen Augenblick (Jetzt) nur ein Konstrukt unseres Ichs aus unserer gelebten Vergangenheit ist
  • daß es möglich ist diesen Schmerz (Schmerzkörper) als das zu erkennen was er ist – abgespeicherte Emotionen unserer Vergangenheit
  • daß ich die Möglichkeit habe meine Identifikation mit allem Schmerz nach und nach mehr und mehr aufgeben kann
  • Und das Freude ein inneres Momentum ist, was zufällig entstehen kann, aber auch durch Bewusstsein in Alles hineingegeben werden kann – je nachdem in wie weit wir es innerlich zulassen
  • Das Freude mehr und mehr in uns Gestalt annehmen kann und wir darauf Einfluß haben
  • Das 3 Art und Weisen etwas zu tun und helfen diese Freude in unserem Leben sich ausbreiten zu lassen
    • wenn wir etwas mit wirklich innerer Bereitschaft tun oder tun können – voll und ganz annehmen
    • wenn wir etwas mit Freude tun
    • wenn wir etwas mit Enthusiasmus tun

      Dabei wechseln an einem Tag sich alle 3 Art und Weisen naturgemäß ab.

Auf diese 3 Art und Weisen weisen fast alle Mystiker hin, aber ebenso zum Beispiel Eckhard Tolle und das Gallup Institut für Gesellschafts-, Arbeits- und Meinungsforschung.

Die 3 Art und Weisen, die uns ganz in den gegenwärtigen Moment führen können

Eine der Folgenden Art und Weisen (Eckhard Tolle spricht von Modalitäten) muss anwesend sein, um uns zu ermöglichen gegenwärtig zu werden oder zu bleiben.

  • Bereitwilligkeit – ich ganz voll und ganz annehmen was ich gerade zu tun habe. Hingabe in das was man tut, auch wenn man eigentlich aus dem Impuls heraus lieber was anderes tun würde
  • Freude – Freude löst das Verlangen nach etwas ab Freude ist die Lebendigkeit die in eine Tätigkeit einfließt. Sie ist dynamisch und voller freier Wahrnehmung. Freude verbindet uns mit der Schöpferkraft in und ist der dynamische Aspekt des Seins. Nicht der Sinn einer Arbeit ist wichtig, sondern die Freude mit der wir Sie tun birgt die Sinnhaftigkeit in Uns
  • Enthusiasmus – ist die Begeisterung etwas zu tun und ist noch dynamischer als die Freude, beinhaltet diese aber

Über den Tag verteilt sollten alle 3 Art und Weisen Platz finden. Arbeiten mit Freude stiften am meisten Sinn und sind dabei auch kontinuierlich am leichtesten möglich.

Die drei oben genannten Art und Weisen finden sich auch in den Studien um die Kerntalente des Gallup-Instituts wieder.

Wenn zur Bereitwilligkeit, Freude und Begeisterung noch ein besonderes Können hinzukommt, dann wird daraus eine einzigartige Mischung, die zu einer Stärke gedeiht.

Die Urgefühle

Was sind Urgefühle, was sich daraus entwickelnde Gefühle oder anders gesagt Emotionen?

Das Urgefühl ist das erste Gefühl in der ersten Millisekunde, was aus dem wahrnehmen der Wirklichkeit entsteht, alle anderen Gefühle scheinen Folgegefühle in einer Gefühls oder Emotionskette zu sein.

  • Labilität oder Unsicherheit –> Angst, Verlust, Trauer, Scham  –> Wut , Ärger, Abscheu, Beunruhigung, Verwirrung, Nichtfühlen,  -> Schuld und Verantwortung, Ekel, Hass, Widerwille …
  • Überraschung –> Verwirrung
  • Angenommenheit, innere Wärme –>  Grundform der umfassenden Liebe –> alle Formen einfacher Liebe, Wohlfühlen, Geborgenheit, Lust
  • Freude –> Flow, Spaß, Begeisterung
  • Lebendigkeit –> …

Je unbewusster wir sind (konditioniertes Bewusstsein), desto weniger können wir die ersten Gefühle einer Gefühlskette wahrnehmen. Uns scheint dann so als ob die letztendlich wahrgenommene Emotion mit den entsprechenden Körpergefühlen und Zuständen das ist um was es geht.

Je bewusster wir im freien Bewusstsein sind, umso leichter wird es die ersten Gefühle einer Gefühlskette wahrzunehmen. Mit Übung und im Zustand des freien ungebundenen Bewusstsein können wir dann deutlich das erste Gefühl (Urgefühl) wahrnehmen, erkennen und darin verweilen. Das Besondere an den Urgefühlen ist, daß daran nie was Negatives ist. Die Negativität kommt immer erst aus den Folgegefühlen auf Grund der unbewussten inneren Bewertung an Hand unserer gelebten Vergangenheit.

Urgefühle bilden die Wahrnehmung der Wirklichkeit mehr ab als alles andere. Urgefühle können uns sicher führen und fördern die freie Intuition. Im Rahmen der freien Intuition sind tatsächliche Neuerfahrungen und Neuerkenntnisse möglich.

Emotionen sind projizierte Vergangenheit – unsere direkten Urgefühle Gegenwart

In der Anwendung unserer heutigen deutschen Sprache wird allgemein nicht unterschieden zwischen Emotionen und Gefühlen. Wir werfen beides in einen Topf, da wir keinen Unterschied machen, beziehungsweise den Unterschied nicht gelernt haben zu erkennen.

Es gibt Gefühle in unserem Körper die zu allererst da sind – unsere Urgefühle. Diese Urgefühle entstehen ohne Denken in jedem Moment. Diese Gefühle sind momentane Wirklichkeit. Sie dauern unterschiedlich lange an.

Bei den meisten von Uns werden diese Urgefühle kaum oder gar nicht wahrgenommen. Zum einen, weil wir uns den Zugang verwehrt haben oder zum anderen, weil wir blitzartig aus diesen Urgefühlen in unsere Emotionen wechseln.

Was sind Emotionen? Emotionen sind per se keine Urgefühle, sondern immer abgespeicherte Vergangenheit. Emotionen sind Erlebensmuster.

Was sind Erlebensmuster? Erlebensmuster sind quasi innere Verhaltensmuster. Also wie mein inneres Verhalten oder Erleben sich gestaltet auf Grund angelernter Prozesse. Was bedeutet das? Wir alle haben eine ausführliche Lebensgeschichte – also Vergangenheit. In dieser Lebensgeschichte haben wir vor allem in unseren Kinder- und Jugendjahren reichlich Erfahrungen gesammelt. Aus diesen Erfahrungen haben wir uns Reaktionsmuster angeeignet. Diese Reaktionsmuster sollten uns in irgendeiner Art und Weise helfen mit der Welt, die uns als Kind oder Jugendlicher umgibt zu recht zu kommen. Teils sind es sehr brauchbare Muster, vielfach aber nur sehr bedingt brauchbare Muster.

Was sind Muster? Muster sind regelmässige, sich wiederholende Abläufe. Zum einen sind es innere Abläufe – Denken und Emotionen. Zum anderen sind es äussere Abläufe – also Verhalten. Unser Verhalten entspringt unseren Emotionen (Erlebensmustern) und unserem Denken. Denken und Emotionen sind dabei direkt miteinander verknüpft. Beides ist sozusagen Virtuell und fast immer automatisch. Wir denken wir hätten eine grundlegende Wahl, da das Denken und unsere Emotionen in aller Regel unbewusst ablaufen ist die Wahlfreiheit nur Vorstellung.

Emotionen sind somit keine Neureaktionen sondern immer erfahrene Vergangenheit, die auf die aktuelle Gegenwart projiziert wird.

Warum erleben wir dann Emotionen so real, auch wenn diese gelebte Vergangenheit sind. Ganz einfach. Der Mensch hat die besondere Gabe Abläufe zu durchdenken. Und er hat die besondere Gabe aus seinem Denken heraus Körpergefühle zu erzeugen. Diese Körpergefühle sind innere Realität im jeweiligen Augenblick und damit tatsächliche innere Wirklichkeit, oder anders ausgedrückt innere Gegenwart. Diese innere Gegenwart wird in jedem Moment als das erlebt was diese ist – als gegenwärtiges, reales Gefühl. Da diese Gefühle aber Ergebnis von offensichtlichen oder verdeckten Gedanken und daraus entstehenden Emotionen sind, sind die Gefühle zwar echt und gegenwärtig, entsprechen aber mehr dem direkten Wahrnehmen aus vergangenen Zeiten, und nur marginal den direkten Wahrnehmen des gegenwärtigen äusseren Augenblicks. Wir erleben in unseren Emotionen somit vor Allem unsere virtuelle Vergangenheit und nur minimal unsere Tatsächlich Gegenwart.

Damit führt uns die Vereinfachung unserer Vergangenheit (vor allem Kindheit und Jugend) in ein Dilemma in der Gegenwart. Wir können die Gegenwart gar nicht mehr so erfassen wie diese ist und wir erleben die Gegenwart nicht mehr gegenwärtig.

Das Alte vermasselt uns das Neue (gegenwärtige).

Da in unserer heutigen Gesellschaft uns zwar viel Denken und „äusseres“ Wissen beigebracht und angelernt wird, aber kein oder kaum Wissen über unser Innenleben, Wissen wir auch nicht um unser Innenleben. Unser Innenleben stellt aber unsere größte Realität da.

Was ist das Wichtigste was wir über uns wissen dürfen. Der Unterschied aus vergangenen Erleben und wirklich gegenwärtigen Erleben. Also zwischen Mustern unseres Denkens und unserer Emotionen, und Urgefühlen sowie wirklich freier Intuition.

Der Unterschied zwischen Urgefühlen und Gefühlen die aus unseren Erlebensmustern (Emotionen) entstehen ist nicht das Gefühl an sich. Denn beide sind Realität. Der Unterschied liegt nur im Augenblick und der Art und Weise ihres Entstehens. Das Urgefühl ist immer da. Es ist immer der Ausgangspunkt unserer Emotionen.

Da Emotionen sehr stark eingeübte oder gelebte Muster sind, sind diese so schlagartig da wie unsere Gedanken. Das ist so, da Emotionen aus Gedanken entstehen. Diese Gedanken sind aber fast immer so unterschwellig – also unterhalb unserer Wahrnehmungsschwelle – daß wir diese nicht wahrnehmen. Wenn wir die unterschwelligen Gedanken nicht wahrnehmen, dann nehmen wir erst das wahrnehmbare Resultat unserer unterschwelligen Gedanken wahr – also das Ergebnis als offensichtlichen Gedanken und unser Gefühl als das letzte Glied unserer emotionalen Gefühlskette. Erst das Ergebnis nehmen wir dann als unsere innere Realität wahr.

Um nun unseren Urgefühlen auf den Grund zu kommen, bedarf es zu allererst einer subjektiven Verlangsamung und Bewusstwerden unserer inneren Abläufe. Dabei müssen wir nicht die emotionalen Gefühlsabläufe verlangsamen und kennen, sondern es geht nur um den ersten Moment der Entstehung unseres Fühlens. Also dem Bewusstwerden unseres aller ersten Gefühls. Dieses allererste Gefühl ist immer ein reines Köpergefühl unseres inneren Körpers (prozessualer Körper).

Weiter geht es hier in einem gesonderten Beitrag in diesem Blog.

 

Unser Blick auf die Welt, und wie wir diese wahrnehmen, ist unser Spiegel auf uns Selbst

Wie wir die Welt wahrnehmen und dadurch erfahren ist ein eindeutiger Spiegel auf uns Selbst. Dabei ist Welt zum einen unsere „Fiktion“ über diese, aber vor allem ist es auch wie wir die Menschen wahrnehmen.

  • Haben wir über die Welt Konstrukte und Überzeugungen – so haben wir auch über uns Konstrukte und Überzeugungen
  • Sind wir „Selbstlos“ so sind wir auch uns gegenüber selbstlos
  • Sehen wir die Welt als Wettbewerb – so sehen wir uns auch als Wettbewerb
  • Sehen wir die Welt düster – so sehen wir auch uns in einer gewissen Weise düster
  • Sehen wir vor allem die Probleme in der Welt – so sehen wir uns genauso problematisch
  • Sehen wir die Welt vor dem Untergang – so sehen wir auch uns vor dem Untergang
  • Sehen wir Zweifel an uns – so deuten diese Zweifel auch auf unsere Selbstzweifel
  • Sehen wir die Welt als armselig – so sehen wir in gewisser Weise auch uns als armselig (arm in der Seele)
  • ….

Nun könnten wir eine Analyse über unseren Blick auf die Welt machen – aber dann würden wir uns auch Objekt der Analyse begreifen

Aber wie sollten wir dann mit der Erkenntnis umgehen, daß unser Blick auf die Welt uns widerspiegelt?

Vielleicht erst mal als Erkenntnis, als Erkenntnis darüber wie wir auf uns blicken. Alle Analyse hilft hier nicht wirklich weiter – es sei denn, wir nehmen die Analyse ganz an als unseren momentanen Blick. Fallen wir in eine Bewertung daß wir das nicht wollen – so wollen wir uns nicht.

Klingt nach einem Dilemma!

Sehen wir bei der Analyse nur in einer Art und Weise hin wie – ja so ist es gerade – und nehmen uns dabei an, dann kann etwas anderes passieren.

Unser Denken und unsere Konzepte führen uns jedenfalls nicht zu einem anderen Wahrnehmen. Vielmehr geht es um Selbstannahme und um eine innere Erkenntnis daß wir es uns so nicht wünschen. Innere Erkenntnis ist im Gegensatz zur einfachen Erkenntnis immer ein Loslassen, eine Selbsthingabe. Und in Selbsthingabe sind wir nicht geübt, da wir kaum wissen oder erfahren haben was dieses unsägliche Selbst überhaupt ist. Wir kennen vor Allem unser Ich mit seinem Denken, seinen Überzeugungen und den dazugehörigen Erlebensmustern (Emotionen).

 

Gabriellas Song – aus dem Film „Wie im Himmel“

„Jetzt ist mein Leben meins

Habe etwas Zeit auf Erden bekommen

Meine Sehnsucht hat mich hierher geführt

Das, was ich vermisste, und das, was ich bekam

Es ist dennoch der Weg, den ich wählte

Meine Zuversicht ist weiter hinter dem Norden

der mir einen kleinen Schimmer zeigte

von dem Himmel, de ich bisher nie erreichte

Ich will spüren, dass ich lebe

All die Zeit, die ich noch habe

möcht ich so leben, wie ICH es will

Ich will fühlen, dass ich lebe

und wissen, das ich genüge

Ich hab niemals vergessen, wer ich bin

Ich habe es nur schlafen lassen

vielleicht hatte ich keine Wahl

sondern nur den Willen zu überleben

Ich will glücklich leben, weil ich ICH bin

Will stark und frei sein können

Will sehen wo die Nacht den Tag umarmt

Ich bin hier und mein Leben gehört nur mir

und den Himmel, an den ich glaube, den gibt es!

Den werde ich irgendwo finden …

Ich will spüren, dass ich mein Leben lebe!“

 

und hier das youtube-video

Mit ICH ist vielleicht viel mehr unser Tiefstes gemeint und sicherlich weniger unser gewöhnliches ICH