Roberto Assagioli – Psychosythese

Über einen Artikel in www.sein.de zu finden unter https://www.sein.de/psychosynthese-eine-therapie-des-herzens bin ich auf Roberto Assagioli und seine Arbeit gestossen.

Bislang mir unbekannt ist es erstaunlich was er vor bereits mehr als 100 Jahren über unser Selbst geschrieben hat und die Zusammenhänge von Selbst, Seele, Körper, Gefühle, Emotionen, Verstand, bewusstes und unbewusstes Denken.

Seine Betrachtungen und Erfahrungen decken sich sehr mit den meinen, insbesondere sticht seine Sicht auf Psychologie und Religion hervor. Ihm geht es darum kein neues Gedanken- oder Glaubensgebäude aufzubauen, sondern vielmehr um einen einfachen praktischen und zu tiefst menschlichen Weg zu sich Selbst.

https://de.wikipedia.org/wiki/Roberto_Assagioli

https://de.wikipedia.org/wiki/Psychosynthese

Ist unsere Seele mangelhaft erschaffen worden? Muster unseres Lebens!

Je nachdem wie wir die Welt sehen wollen, stellen sich unterschiedliche Fragen. Für jemanden der nur an das „Ich“ und dieses ein Leben glaubt, gibt es schlussendlich keinen tieferen Sinn.

Für Alle die daran Glauben, dass wir in was größeres Ganzes eingebunden sind, wird der Sinn des Lebens sich aus dem ergeben wie geglaubt wird.

Für den Menschen, der darum weiss, daß wir unter unserem „Ich“ eine tiefere und freiere Instanz haben, die weder ein Konzept noch Glaube benötigt, wird das Leben sich in einem tieferen Bezug einbinden.

Eines ist offensichtlich, das Ich ist und kann nie vollkommen sein, da es zuwenig Breite und Tiefe bietet. Aber trotzdem suchen wir nach der Perfektion des „Ichs“.

Für alle die an eine universelle und vollendete Schöpfungskraft glauben müsste das Urteil über den Menschen eindeutig und klar sein – er ist mit all dem was er ist und hat vollkommen im Sinne der Schöpfung. Und vielleicht ist es ja wirklich so, daß wir viel richtiger und umfangreicher sind als wir heute wissen. Vielleicht ist Alles da und wir haben es nur vergessen wahrzunehmen, da wir viel zu sehr mit unserem „Ich“ – also unseren Gedanken und den daraus folgenden Emotionen beschäftigt sind.

Unser „Ich“ sind vor allem unsere Alterfahrungen, die schon längst vergangen sind und nur noch virtuell als Erinnerung in Gedanken und Emotionen gespeichert sind.

Orientieren wir uns ausschließlich an unserem „Ich“ weil wir nur dieses in Uns wahrnehmen, dann ist es fast immer das Alte was wir wieder und wieder in unserem Leben herstellen und durchleben wollen. Wenn wir aber spüren, dass das unsere Leben nicht sein kann, wünschen wir uns Ereignisse, Menschen, Partner, Güter die das in uns verändern können. Aber es kann sich nicht ändern, da es nicht die Dinge an sich sind, sondern nur unsere virtuelle abgespeicherte Vergangenheit – unsere Alterfahrungen.

Ein Weg ist daß wir unsere Identifikation mit unserem „Ich“ zu Gunsten einer umfangreicheren Selbstwahrnehmung einschränken. Im Moment ist dies für jeden einzelnen aber sehr schwierig, da wir Kinder unserer Zeit und der als normal akzeptierten momentanen Normen sind.

Wie ist es uns möglich die Alterfahrungen mit all den dazugehörigen Emotionen los zulassen, inbesondere dann wenn diese uns für ein lebendiges, glückliches, erfülltes Leben im Weg stehen.

Ja, das ist die Frage. Gibt es vielleicht neben dem Erfahren unserer tieferen Ebene noch einen vielleicht ganz einfachen, aber zur Zeit noch unbekannten Weg?

Wie könnte man als Redner erfolgreich werden?

Die Idee Redner zu werden oder ein Buch zu schreiben ist nicht selten. Aber wie könnte es gelingen?

Es geht jedenfalls immer drum ein Thema zu haben was ansprechend ist und vor Allem einen so bewegt, daß man auch den entsprechenden Einsatz und die Ausdauer mit bringt.

  1. Wichtig ist ein klares Thema oder einen klaren Themenbereich – breit aufgestellt ist hier eher hinderlich
  2. Die Sprache und das Auftreten soll nicht allgemeinen Vorgaben entsprechen sondern klar, individuell und passend sein – einen authentisch individuellen Ausdruck
  3. Wenn man schon Reden gehalten hat, dann ist es hilfreich ein Video in guter Qualität von sich zu erstellen und online zu stellen – in Ausschnitten oder als Ganzes
  4. Der Einstieg dürfte die erste wichtigste Herausforderung sein. Starte in der Regel umsonst, dann kann man Stück für Stück mit mehr Erfahrung und Nachfrage ganz langsam die Preise erhöhen.
  5. Bei Verbänden oder Veranstaltungen mit starkem Multiplikationsfaktor können auch spätere Vorträge nur gegen eine Aufwandsentschädigung sinnvoll sein.
  6. Nutze Deine bestehenden Kontakte und erschließe Dir neue. Welche Veranstaltungen passen zu Deinem Thema, biete Dich hier als Redner an. Hilfreich ist auch mit seinem Wissen präsent zu sein und reichlich Leute anzusprechen – Zurückhaltung ist hier fehl am Platz.
  7. Und das Wichtigste oder das was den Erfolgreichen von einer fixen Idee unterscheidet ist Ausdauer und dran bleiben.

Der Vortrag oder die Rede:

  • die meisten Redner sind auf der Bühne zu statisch, ja schon leicht verkrampft, daher bringen Sie etwas Leben in sich hinein
  • Um das Publikum aus einem passiven Modus heraus zu bringen ist der Anfang der richtige Augenblick – Bewegung, aufstehen lassen (abstimmen zum Beispiel…. wer denkt …. bitte aufstehen)
  • Menschen hören Menschen gerne zu … daher erlauben Sie daß die Zuhörer über Sie ein Bild bekommen … durchaus persönliches
  • Bilder und kurze Filme lockern den Vortrag auf und verbildlichen … mit allen Sinnen ansprechen
  • Der Vortrag sollte nur einen kleinen rein vortragenden Teil haben und dann sofort in Dialog gehen … die Menschen mit einbeziehen, lebendig werden lassen, von einander miteinander lernen macht am meisten Freude und lässt den Teilnehmer mehr mitnehmen.

Lebendigkeit und der Sinn meines Lebens

Dies ist das Thema eines Dialog-Vortrages für 2017.

Dabei geht es zum einen um den „Sinn des Lebens“ bzw. hat das Leben meist mehrere Bedeutungen.

  • der universelle Sinn des Lebens – unsere Lebendigkeit und innere Freiheit
  • was treibt mich zu tiefst in Meinem Leben an – der innerste Antrieb bleibt beständig, wenn gleich sich die Art und Weise wie dieser sich ausdrücken will ändert
  • was bedeuten mir Kinder und Mitmenschen –  Beziehungen und Kontakt
  • welche Aufgabe habe ich mir in meinem Ich für mein Leben erwählt – dies kann sich durchaus immer mal wieder ändern
  • was ist unser Bewusstsein, wenn wir nicht an Muster gebunden sind?
  • und natürlich all Ihre Fragen die mit dem Thema Lebendigkeit zu tun haben, wie zum Beispiel Lebensfreude, Burnout, Verstimmungen, Hoffnung ….

In diesem Vortrag bringe ich Wissen und eigene Erfahrungen ein und im Dialog geht es dann um Ihre Erfahrungen.

Auch wenn unser „Ich“ gerne ein einfaches Rezept hätte, so ist das Leben immer ein offener Weg, der uns mehr und mehr zu uns selbst bringen kann, wenn das unser tiefer Wunsch ist

Im Dialogvortrag finden Sie erste Eindrücke, Grundlagen Wissen und Erfahrungen der Teilnehmer zu diesem Themenbereich.

Darüber hinaus können Sie mit mir in gemeinsamer Arbeit das Thema vertiefen. Sie können Ihren innersten Antrieb – eine ganz individuelle Kraft – finden. Wir können zudem Ihnen im Wege stehende Muster aus alten Erfahrungen bearbeiten und lösen. Dann können Sie in einem individuellen Coaching Ihre Fragen die sich daraus ergeben klären und einen Weg erarbeiten wie Sie das Erfahrene in Ihr Leben einbauen können.

Es gibt dabei vielen Möglichkeiten dem Thema auf den Grund zu gehen. Mögliche Herangehensweisen sind

  • lösungsoffenes Coaching
  • the Work zum Auflösen unnützer, lästiger, einschränkender Innerer Überzeugungen aus der Vergangenheit, insbesondere Kindheit
  • Brandbeat Workshop zum Finden des Innersten Antriebs
  • wingwave zum Auflösen von inneren Hürden, Emotionen und Ängsten
  • Einzelworkshops um Themen wie Lebendigkeit, Burnout, freies Bewusstsein zu bearbeiten und Wege aufzuzeigen

Was ist Ich, Was ist Selbst

Die wohl schwierigste Frage ist, wie kann ich mich selbst begreifen, wie finde ich zu meiner Wurzel oder Quelle zurück, in einer Welt die ganz auf das „Ich“ ausgerichtet ist.

Wir haben heute bereits mehr Wissen und Informationen darüber, dass unser „Ich“ nur die Oberfläche unserer eigenen Identität ist. Wir wissen, daß darunter unser eigentlicher Kern liegt. Wir können diesen Kern auch für einzelne Momente erfahren und somit eine Gewissheit darüber erlangen. Der Alltag zwingt uns derzeit aber immer wieder zurück zur Oberfläche. Dann vergessen wir auch mehr oder weniger die Erfahrung, dass wir weit mehr sind als unser „Ich“.

So ergeht es auch mir stetig und immer wieder, mal mehr und mal weniger. Die Kraft die mich zurück an meine Oberfläche zwingt ist zu lange etabliert, die Gesellschaft zu sehr davon geprägt, unsere Erfahrungen unseres Kerns sind noch zu selten oder zu kurz. Zudem gibt es uns zuwenig Beispiele oder Vorbilder von Menschen, die in sich ganz vertrauen und frei von jeglichen Konzepten und Formen darüber sind wie das gelingen kann.

Für das Herauslösen aus den erfahrenen und angeieignteten „Ich-Mustern“ fehlen uns die Wege. Da „Ich“ im Alltag stattfindet, ist dies auch nur im Alltag möglich.

Was es dafür braucht ist ein tiefes in sich Heineinvertrauen und einen guten Umgang mit unserem „Alltags-Ich“, welches an sich weder schlecht noch gut ist.

Warum wir uns so schwer damit tun, da wir noch nicht gelernt haben uns auch in unserer Tiefe wahrzunehmen. Wir haben nicht gelernt was wirkliche Intuition ist, wie diese uns führen kann und wie wir es schaffen aus unserem „Ich“ dazu herauszutreten.

Da uns die Wege und Vorbilder fehlen, können wir im Moment uns nur selbst erforschen und sehen wann wir im „Ich“ sind und wann wir im Kontakt mit unserer tieferen Quelle sind.

Ich vermeide absichtlich Wörter wie Spiritualitä und Wahrheit, da diese nur Konzepte unseres „Ich“ sein können und die tiefere Quelle – die zutiefst menschlich ist – nie wirklich beschreiben können.

 

Emotionen und Körpergefühle verstehen

Emotionen und Körpergefühle (somatische Marker) bestimmen unser Leben mehr als andere Dinge. Bis vor Jahren war es so, daß wir diesen Bereich vollkommen entweder vollkommen ausgeblendet hatten oder als gegeben und unabänderlich bezeichneten.

Wie kommt es daß ein so bestimmender Teil unserer Menschlichkeit keinen Eingang in Erziehung und Bildung bis heute gefunden hat. Ein Hauptgrund ist sicherlich daß die Gesellschaft sich dieser Tatsache nicht angenommen hat. Wir kommen aus einem Zeitalter des Verstandes und mit dem Verstand sind Emotionen und Körpergefühle zwar in einer gewissen Weise erklärbar, aber eben nicht verstehbar und kaum veränderbar.

So blieb bislang der Bereich der Emotionen und Körpergefühle unergründet. In den letzten 20 Jahren wird auch in der Wissenschaft die Bedeutung mehr und mehr anerkannt.

Es sind Emotionen und Körpergefühle die unsere Entwicklung maßgeblich mitbestimmen. Die Verhaltensweisen positiv, aber vor Allem auch einschränkend mitbestimmen.

Es wird Zeit, daß wir nun auch in diesem Bereich Aufklärung und Bildung betreiben. Dabei geht es weniger um die Erklärung der beschriebenen Phänomene, als vielmehr Bedeutung und das eigene Erkennen. Erst dann kann auch hier der Mensch mitgestaltend für ein positiv empfundenes Leben agieren.

Es geht insbesondere bei unseren Kindern darum sich selbst zu verstehen, die Gefühle einzuordnen und zu erfahren wie damit umgegangen werden kann um diese positiv mitzugestalten.

Es braucht eine Bildung für den das Leben am stärksten bestimmenden Teil – unsere Gefühlswelt. Der Rahmen ist sich selbst wahrzunehmen und zu erfahren wie Körpergefühle entstehen und sich auswirken. Wie diese durch Wahrnehmung und Aufmerksamkeit sich verändern können, ohne daß es hier einer Manipulation bedarf.

Wir brauchen Projektarbeit in Schulen zu diesem Thema. Erst dann werden wir uns hier bedeutend weiterentwickeln.

Die Folgen eines mangelnden Begreifens, Verstehens und Mitgestaltens sehen wir vor Allem in Bereichen der Arbeit (Burnount, psychische Belastungen) aber auch in der mangelnden Lebensfreude. Es wir Zeit daß wir uns diesem Thema ganz neu zuwenden.

Die wichtigsten Themenbereiche sind:

  • was ist ein Erlebensmuster – genannt Emotion
  • was ist ein Gefühl
  • was ist ein inneres Körpergefühl – genannt somatischer Marker
  • was sind Muster
  • was ist Gewohnheit
  • und was ist das Körpergefühl der Selbstverhinderung
  • wie verändert Wahrnehmung diese Wahrnehmensmuster
  • wie kann ich teils nicht nützliche Muster nach und nach verändern

Die innere Handbremse

Seit nunmehr fast 20 Jahren bin ich im Coaching tätig. Bei Allen Veränderungsprozessen bin ich immer wieder auf ein besonderes Phänomen gestossen. Es ist als ob es eine „Handbremse“ in Uns gibt, die insbesondere positive Entwicklungen ausbremst.

Typische Merkmale sind:

  • ich brauche noch Wissen
  • ich muss noch ein funktionierendes Konzept machen
  • ich kann jetzt noch nicht
  • ich muss erst noch auf des „Pudels Kern“ kommen bevor ich loslegen kann
  • ich muss erst dieses und jenes machen
  • andere halten mich davon ab
  • das ist doch nicht möglich, dass kann ich doch nicht tun
  • ich habe kein Geld, nicht genügend Zeit
  • das macht keinen Sinn, da das andere ja auch schon machen
  • ich weis nicht wo ich anfangen soll
  • … und viele Weitere

Allem Gemeinsam ist ein Gefühl von es geht nicht oder es geht noch nicht. Bei genauerer Betrachtung ist es ein Gefühl von blockiert sein das die Lebendigkeit in uns runter fährt.

Erstaunlich ist, auch wenn Alle offenen Fragen doch zu klären sind … wie zum Beispiel „wie soll ich anfangen“ geht es in ganz vielen Fällen einfach nicht weiter. Hier ist auch der typische Zeitpunkt an dem das Coaching vom Kunden abgebrochen wird. Es ist eine starke Energie der Verhinderung. Aber was ist das genau? Hinter allen Punkten steckt auf jeden Fall immer – oft verborgen – Angst. Eine unsichtbare lähmende Angst.

Die Angst betrifft verschiedene Punkte:

  • Angst vor der inneren Größe
  • Angst sich zu zeigen
  • Angst daß sich damit das gewohnte Leben verändert – obwohl erwünscht
  • Angst weil es keine Garantie auf Erfolg gibt.
  • Aber auch bei Erfolgsgarantie – werden die nächsten Schritte nicht gegangen
  • Also liegt darunter nicht die Angst vor dem Scheitern, sonder eine noch weit mächtigere unsichtbare Kraft von Angst

Es ist die Angst des gewohnten Ichs zu „sterben“ für ein neues Ich!

Alle anderen Ängste leiten sich aus dieser Angst erst ab. Sozusagen eine Verzweiflungstat des „Alten Ichs“ mit allen Mitteln das Neue zu verhindern.

Die formlose Meditation des Lebens zur eigenen Lebendigkeit

Seit nunmehr einigen Jahren bin ich nach und nach wieder dem begegnet was schon in meiner Kindheit hinter all meinem Ich spürbar war. Der Weg war weniger ein Weg über Studieren von Wissen über diesen Bereich, sondern vielmehr ein Erfahren durch die Geschehnisse und Begegnungen mit Menschen.

Erst nach ersten Erfahrungen habe ich mich auch mit Wissen um dieses Thema etwas beschäftigt. Dieses Wissen folgte auf eigenartige Weise den jeweiligen Erfahrungen – sozusagen als Nachtrag.

Diese besondere Weise die sich einfach ergeben hat eines ermöglicht. Nicht über den Ratio diesem Wissen zu begegnen sondern über das eigene Erfahren – die formlose Form der Erfahrung.

Dieser Weg hat mir eine besondere Sicht auf die Dinge des Wesens unseres Geistes eröffnet. Das Leben an sich ist der freieste Platz das freie Bewusstsein zu erfahren. Damit ergab sich eine besondere Chance. Zu sehen, daß vielleicht ein universeller Sinn des Lebens unsere „freie Lebendigkeit“ ist.

Ein innerlich befreites Lebendiges Leben dürfte am Ende dieses Lebens einen wohlwollenden Blick auf das eigene Leben zu erhalten. Ich habe ein wunderbares erfülltes Leben gehabt, es ist Alles in meiner Möglichkeit gut geschehen, ich habe zu tiefst gelebt. Dabei geht es nicht um die Aneinanderreihung von besonderen Momenten, sondern um die Lebendigkeit vieler Momente – alltägliche wie besondere.

Meine Quellensammlung zum Thema Lebendigkeit und freies Bewusstsein

Hier finden Sie Quellen zum Thema, die mir wichtig und hilfreich sind: