Der Weg aus dem Burnout – aus der Gefangenheit

Der Weg aus dem Burnout führt nicht über unseren „Kopf“. Wie ich aus der „gefangenen“ Situation raus komme haben alle Betroffenen schon intensiv und ausführlich bedacht ohne einer erfolgreichen Lösung des Problems.

Eine erfolgreiche Lösung würden Sie daran erkennen das Sie nicht in der gefangenen Situation sind.

Also bedarf es eines anderen Lösungsansatzes. Es geht nur über das Auflösen der gewohnten Lebens- und Lösungsmuster. Wenn Sie das erkannt haben und für sich in irgendeiner Weise akzeptieren dann wird der Weg frei raus aus dem Schlamassel zu kommen.

Die Punkte um die es geht:

  • Inneren Abstand gewinnen – durch begleitete Refelxion der Situation
  • In Bewegung kommen!
  • Zu sich finden
  • Damit frei werden für einen neuen Umgang mit der Situation und sich Selbst
  • Die gewonnen Erkenntnisse in Ihrem Alltag verankern
  • Regelmässige Zeiten zur Reflektion wo ich mich im Alltag gerade befinde
  • Eine Person die Ihnen dabei hilft

Wenden Sie sich gerne zu einem kostenlosen und unverbindlichen Info-Gespräch an mich – telefonisch unter 089 91072045

Burnout – Ein starkes Symptom

Burnout ist heute weit verbreitet. Der gesamtwirtschaftliche Schaden in Deutschland lag 2015 bei ca. 30 Mrd. Euro, mit stark steigender Tendenz. Die Ausfalltage je Fall liegen im Schnitt zwischen 4 Wochen und 9 Monaten. Rückfälle sind häufig. Der Schaden für die einzelne Firma ist damit immens.

Vielfach wird bei Burnout von einem neuen Krankheitsbild gesprochen. An sich ist Burnout aber ein sehr intensives Symptom für eine tiefe Angst des nicht Genügens. Wie alle Ängste entsteht auch diese Angst im modifizierten Ego (Denk-Ich, Alltags-Ich, Ego).

Das „modifizierte Ego“ – Denk-Ich – dürfte mit das verrückteste sein was es gibt. Statt uns als einfaches Alltags-Ich da zu unterstützen wo es wirklich von Nöten ist – regiert es uns. Statt zu dienen übernimmt es das Regiment, wie eine Diktatur des Egos. Eine Diktatur besteht nur solange wie es Angst gibt. So ist es in der Politik, so ist es aber auch in Uns.

Je mehr Ego umso mehr offene oder verborgene Angst. Je mehr Angst umso mehr Ego. Ein fataler Kreislauf von Angst und Ego.

An sich ist es ein Symptom dafür dass wir Uns in unserem Denk-Ich verlieren. Wir werden von Ihm regiert. Je mehr wir uns im Denk-Ich verstricken um so mehr unterliegen wir der Illusion das dieses Denk-Ich uns ausmacht. Das Sein gerät immer mehr in den Hintergrund. Wir spüren dann weniger und weniger. Da unsere Sinne immer mehr weggefiltert werden verlieren wir immer mehr den Kontakt mit der Welt um uns herum. Wir kommen in einen Zustand der Sinnlosigkeit – unsere Sinne kommen uns abhanden, in sehr intensiven Fällen von Burnout bis zur Sinnlosigkeit unseres Lebens. Um uns wieder mehr zu spüren versuchen wir oft noch mehr Gas zu geben oder uns über Genussmittel und Drogen wieder zu spüren. Dieser Weg führt uns aber zu einem immer weniger Wahrnehmen oder Spüren. Und endet oft in einer – Gott sei Dank – meist vorrübergehenden „Sinn-Losigkeit“.

Damit wird der Weg aus der Wahrnehmungslosigkeit klar. Der Weg führt über eine „De-Indentifikation“ aus der „Denk-Ich“ Illusion und durch ein wiederbeleben der Sinne (Sinnlichkeit). Am direktesten erreichen wir unsere Sinne über unseren Körper (uns größtes Sinnesorgan). Zum einen durch berührt werden. Zum anderen durch spüren unseres inneren Körpers. Statt über die Psyche – unser modifiziertes Ego – gibt es den direkteren Weg über die Sinne und damit wieder mehr Sein.

Wenn Sie mehr darüber wissen wollen oder vorhaben für Ihre Firma einen kostenlosen Vortrag zu organisieren, dann rufen Sie mich unter 089 91072015 an.

Mit dem „inneren freien Impuls“ auf inneres Wissen zugreifen

Was ist mit dem inneren Impuls gemeint? Geht es da um das Bauchgefühl? Ist das Bauchgefühl eindeutig oder gibt es da vielleicht auch verschiedene Versionen von Bauchgefühl?

Der Impuls um den es hier geht entsteht nicht im Denk-Ich (modifiziertes Ego) und den dazu gehörenden Emotionen. Wie schon mehrfach in diesem Blog beschrieben sind Emotionen Erlebensmuster und als Muster immer mit der erlebten Vergangenheit verknüpft. Darum geht es beim inneren Impuls nicht. Der innere Impuls, wie er hier beschrieben werden soll, kommt nicht aus dem konditionierten Bewusstsein (Altes) sondern aus dem Bereich des freien Bewusstseins.

Um also Zugriff auf den „freien inneren Impuls“ zu haben Bedarf es der Erfahrung was freies unkonditioniertes Bewusstsein ist und bedeutet. Erst mit dieser Erfahrung wird der Unterschied zwischen „freiem Impuls“ und emotionalen Gefühlen deutlich. Erst dann kann ich unterscheiden zwischen alten Erlebensmustern – oftmals Bauchgefühl genannt – und wirklich neuem „freien inneren Impuls“. Erst dann erliege ich nicht mehr einer möglichen Täuschung. Das Bauchgefühl aus alten Erlebensmustern und das Gefühl aus „freiem inneren Impuls“ fühlen sich ähnlich an, sind aber – wenn ich es erfahren habe – doch unterschiedlich. Wir können durch Erfahrung lernen diese Gefühle zu unterscheiden und dann wird es eindeutig.

Wenn wir heute von Intuition sprechen, dann wird dabei in der Regel noch nicht unterschieden ob diese Intuition auf ein Bauchgefühl – beruhend auf alten Erblebensmustern – zurück geht oder auf ein Gefühl des „freien Impulses“. Daher macht es Sinn auch hier die Unterscheidung klar zu stellen. Wir haben zum einen Intuition die auf alten Erfahrungen beruhen und wir haben Intuition die auf einem „freien inneren Impuls“ beruhen. Wir könnten also zur Unterscheidung von alter „Erfahrungs-Intuition“ und von neuer „freier Intuition“ sprechen.

Wie wertvoll „freie Intuition“ – „der intuitive Geist“ – sein kann hat bereits Einstein beschrieben als er meinte:

„Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk und der rationale Verstand ein treuer Diener. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat.“ (Zitat Albert Einstein)

Es geht also nicht um Erfahrungs-Intuition sondern um den intuitiven Geist. Mit Geist ist nicht eine Form des klassischen Denkens oder emotionalen Fühlens gemeint sondern vielmehr unser Bewusstsein in seiner freien und unkonditionierten Form.

Wenn es aber nicht um emotionales Fühlen geht, gibt es dann noch eine andere Art des Fühlens?

Hierzu ein Auszug aus meinem Buch „Die Freiheit in Uns – Evolution des eigenen Bewusstseins“ (erschienen 2015 im Verlag SelbstZeit Klaus Grieblinger):


 

„GEFÜHLE
Gefühle und Emotionen werden gerne miteinander vermischt
oder verwechselt. So wird auch in der Sach- und Fach-Literatur
unterschiedlich verfahren. Die einen Autoren trennen genau,
die anderen unterscheiden nicht. Für mich persönlich gibt es
einen deutlichen Unterschied. Gefühle sind direkte innere
Wahrnehmungen im Körper mit einem dazugehörigen Sich-Fühlen.
Damit meine ich, sich bei Freude freudig zu fühlen, sich bei
Traurigkeit traurig zu fühlen, sich bei Glück glücklich zu fühlen,
sich bei Zurückgewiesenwerden zurückgewiesen zu fühlen usw.
Es geht also bei den Gefühlen immer um das unbewertete Fühlen
(das Gefühl). Gefühle sind typischerweise im freien unkonditionierten
BewusstSein voll verfügbar. Aus den Gefühlen
entstehen dann keine Emotionsmuster. Denn automatische
Musterketten sind immer aus dem Bereich des konditionierten
Bewusstseins. Da wir im konditionierten Bewusstsein gerne
Emotionen kreieren, um uns zu spüren, wird das Freisein von
Emotionen im unkonditionierten BewusstSein dann gerne mit
Gefühlsmangel oder -kälte verwechselt. Das liegt daran, dass
sich Emotionen „lauter“ bemerkbar machen und so leichter vom
Gegenüber wahrgenommen werden können. Gefühle sind leiser
und werden nur wahrgenommen, wenn gerade eine tiefere Verbundenheit
mit dem anderen Menschen besteht. Verbundenheit
führt mehr in den unkonditionierten BewusstSeins-Bereich
hinein, aus dem Gefühle leichter empfunden und erkannt werden
können.“ (Zitat Klaus Grieblinger aus dem Buch „Die Freiheit in Uns“)


 

„Freie Intuition“ geht noch einen kleinen Schritt über dieses Körperfühlen hinaus. Ein in den Anfängen noch etwas feineres, weniger „lautes“ Körperfühlen. In sehr stillen Momenten des ganz bei sich Seins, des ganz mit sich verbunden Fühlens können Augenblicke von Gewissheit enstehen. Gewissheit z.B. über neue Zusammenhänge oder inneres Wissen. Nicht laut und wild aber klar und in der Tiefe intensiv. Viele Menschen die einen solchen Punkt im Leben schon erfahren haben sprechen dann zum Beispiel von einer Art Eingebung. Es meldet sich dann der „intuitive Geist“ und nicht das bereits früher Erfahrene. Um diese Neuerfahrung nicht zu verwässern oder zu kippen Bedarf es ein feinfühliges Hineinspüren, verweilen und vertiefen. Wird die Neuerfahrung vom Denken gleich als gut oder besonders bewertet, dann kippen wir wieder in unser altes Denken zurück und verlieren den besonderen Nutzen.

Alexander von Humbold fasste dies wie folgt in Worte:

«ÜBERALL GEHT EIN FRÜHES AHNEN DEM SPÄTEREN WISSEN VORAUS.»

Oder noch mal Einstein dazu:

„Der Intellekt hat wenig zu tun auf der Strasse der Entdeckung. Denn das eigentlich Wertvolle ist die Intuition… Auf einmal macht das Bewusstsein einen Sprung, nennen wir es Intuition, die Lösung kommt zu dir, du weisst weder wie noch warum…“

 

 

 

 

 

 

Der Anfang vom Ende der Psyche?

Eine provokante These, an der doch viel dran ist.

Wollen wir uns erst ein mal ansehen was als Psyche früher und heute verstanden wird.

Zur Bedeutung von Psyche in der Antike hierzu die aktuelle Definition aus Wikipedia:

„Die Psyche (altgriechisch ψυχή, psychḗ, für ursprünglich „Atem, Hauch“, von ψύχω, „ich atme/hauche/blase/lebe“) wurde im Altgriechischen in sehr umfassendem Sinn verstanden und auch zur Umschreibung der ganzen Person verwendet (ähnlich wie im Deutschen Mein Seelchen, Du, meine Seele u. ä.), bis hin zur Bezeichnung des Kostbarsten, des Wertvollsten überhaupt“

Im Gegensatz hierzu die Definition heute, auch aus Wikipedia:

„Mit Psyche wird somit heute vorwiegend die „subjektive“ oder „innere“ Erlebensseite des – im Ganzen auch Handeln und sonstiges Reagieren einschließenden – Gegenstandsbereichs der Psychologie gemeint.“

„Die Psychotherapie beschäftigt sich mit der Heilung bzw. Behandlung der erkrankten Seele“

Es ist nun die Frage um was es genau geht, wenn bei der Psychotherapie die Rede ist von einer erkrankten Seele ist. Kann die Seele wirklich erkranken? Oder erkrankt hier was anderes als die Seele?

Was ist Seele? Hierzu gibt es zwei sehr unterschiedliche Sichtweisen.

  • Im heutigen Sprachgebrauch ist oft die Gesamtheit aller Gefühlsregungen und geistigen Vorgänge beim Menschen gemeint. In diesem Sinne ist „Seele“ weitgehend mit dem Begriff Psyche synonym (Wikipedia)
  • Als Seele kann aber auch eine Instanz jenseits der vergänglichen Psyche verstanden werden. Das das immer schon ist und immer sein wird. Seele ist dann der Bereich der das aktuelle menschliche Leben überdauert und über den Tod bestand hat. In dieser Sichtweise ist es einfach ein Erfahrungsspeicher der über unsere Erfahrungen aus dem aktuellen Leben hinaus geht.

Zweitere Sichtweise geht damit weit über unsere Psyche (das aktuelle Erleben im aktuellen Leben) hinaus.

Die Psyche ist an unser aktuelles modifiziertes Ego gekoppelt und endet mit dem physischen Tod. Im Tod unseres aktuellen Körpers löst sich das modifizierte Ego auf. Eckart Tolle meint sinngemäß zu unserem modifizierten Ego, das dies die größte Illusion unseres Seins ist. Es wäre sozusagen sowas wie die eigentliche Krankheit unseres Geistes, eben eine Denk-Illusion.

Was wären wir ohne dieser Illusion? Wir wären ein menschliches Wesen mit überdauernder Seele, Geist und einer gewissen Göttlichkeit.

Wo entstehen all unsere Probleme in uns? Probleme sind nur da möglich wo die Wirklichkeit durch uns eine Bewertung erfährt. Sind wir bewertungsfrei dann gibt es in uns auch keine Probleme. Wodurch entstehen unsere inneren Bewertungen der Wirklichkeit? Sie beruhen auf unseren individuellen persönlichen Erfahrungen im kulturellen Umfeld die sich in unserem modifizierten Ego innerlich manifestiert haben.

Haben wir beispielsweise im freien unkonditionierten Bewusstsein keine Bewertung, dann enstehen keine Diskrepanzen zwischen äusserer und innerlicher Wirklichkeit und damit auch keine Probleme. Ist das einfach hinzubekommen? Nein, denn wir sind es vor Allem durch unser soziales wie kulturelles Umfeld nicht gewohnt im freien unkonditionierten Bewusstsein zu sein. Vielmehr wird uns von Anfang an und insbesondere im schulischen Umfeld beigebracht was zu sein hat. Denken, modifiziertes Ego und Wissen stehen heute über dem Sein. Richtiger wäre, daß Denken, modifiziertes Ego und Wissen sich dem Sein unterordnet.

Einstein meinte hierzu in einem Zitat:

„Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk und der rationale Verstand ein treuer Diener. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat.“

 

Die Freiheit in Uns

Innere Freiheit ist immer nur selbst zu erreichen.

Aus unserem Denk-Ich heraus sind wir zwar der Hoffnung daß dies die Umstände oder andere Personen für uns sein können, wir quasi durch andere Umstände oder Personen dies erreichen können. Diese Illusion ist aber ein deutliches Zeichen von Hoffnung. Hoffnung ist aber immer ein Merkmal unseres modifizierten Egos (Denk-Ich).

Also immer wenn Sie Hoffnung haben können Sie sicher sein daß innere Freiheit noch nicht vorhanden ist und diese Hoffnung auf alten Gedanken und Mustern beruhen und eben nicht aus einer inneren Freiheit. Erst wenn wir uns durch uns Selbst oder durch umwälzende Ereignisse aus unserem alten modifizierten Ego (Denk-Ich) gelöst haben, dann kann wirklich dauerhafte Freude und Kraft aus unserem freien unkonditionierten Bewusstsein entstehen.

Daher geben Sie die Hoffnung auf – sie lösen sich von der Illusion – und nutzen Sie diese Hoffnungslosigkeit (ich bin frei von Illusion) um ab heute mehr und mehr in Ihr freies Bewusstsein zu gelangen. Hintergründe und Anregungen finden Sie in meinem Buch „Die Freiheit in Uns – Evolution des eigenen Bewusstseins“ oder in früheren Artikeln auf diesem Blog

Sein – Tun – Denken

Das Gleichgewicht der inneren Stärke

Alle 3 Seiten unserer Existenz sind, wenn diese ausgewogen, die Grundlage eines starken Menschseins. Dieser 3 Klang zeichnet uns aus. Ein Ungleichgewicht entsteht wenn wir 1 oder gar 2 Seiten zu wenig in unseren Leben leben.

Das Sein

ist unsere Kraftquelle. Im Sein verbrauchen sicherlich auch Nahrung um unseren Körperstoffwechsel zu erhalten. Unser Innerstes – manchen Sagen unsere Seele – tankt dabei aber Kraft auf. Sein bedeutet mehr als nur in sich Versunken sein. Sein ist überall da wo das Tun und das Denken nur am Rande stattfindet. Es ist der Zustand von BewusstSein ohne daß das Denken oder eine Absicht im Vordergrund steht. Es gibt viele Beispiele dafür.

  • An einem offenen Feuer ganz wachsam aber ohne Gedanken das Feuer sehen
  • Ohne das das Ziel im Mittelpunkt steht Schritt für Schritt auf den Berg gehen
  • Versunken im Sein ohne das das Ziel das wichtige ist im Garten arbeiten
  • Gehen in der Natur für den Blick der Natur
  • Meditieren ohne das es um etwas geht wofür die Meditation steht
  • Einfache Arbeiten durchführen ohne dass es um das Ziel der Arbeit geht
  • Wachsam etwas nachsinnen und dabei nicht aktive Denkprozesse betreiben
  • Laufen oder Radfahren ohne dabei eine Strecke im Kopf zu haben
  • ganz präsent auf der Autobahn unterwegs sein ohne aktiv zu denken oder das Ziel im Kopf zu haben
  • eine sinnliche Massage geniessen
  • in der Sauna sein
  • Sinnlichkeit – mit einem Menschen, in der Natur, mit den Elementen …
  • einfach mal nur da sitzen und frei von aktiven Gedanken sein
  • mit Menschen einfach nur zusammensein – jeder macht seins, es wird wenig gesprochen und trotzdem fühlen wir uns verbunden
  • ….

Das Tun

Hier geht es um das Schaffen, um aktive Schöpfung in unserer Materiellen Welt

  • Arbeiten ausführen um etwas erschaffen – praktisch, kreativ, dienend im Flow sein
  • Den Garten bearbeiten um Ihn zu voller Blüte und Pracht zu bringen, oder um später im Jahr Ernteertrag zu haben
  • Aufgaben Bewältigen und die Ernte der Erfolge zu bekommen
  • Was aufbauen – ein Haus, eine Existenz, einen Erfolg …
  • Etwas Lernen
  • Etwas rechergieren
  • Sich bilden
  • Mit Menschen im Austausch sein

Das Denken

  • überlegen was zu tun ist
  • Eine Herausforderung überdenken und Lösungen finden
  • E-mails schreiben oder beantworten
  • in soziale Netzwerke aktiv sein
  • mit anderen zusammen Überlegungen machen
  • alles Formen von Arbeit bei dem das Denken im Vordergrund steht
  • aktives Überlegen wie ich den Tag, die Woche oder mein Leben gestalten möchte
  • Formalien bearbeiten
  • Konzepte machen

Kommt einer dieser 3 Bereiche zu kurz, fühlen wir uns anfangs unausgewogen oder nervös, später erschöpft oder deprimiert.

Das heute bekannteste Phänomen von fortwährender Unausgewogenheit ist das „Brennen“ oder „Ausbrennen“ – der Burnout. Was hier immer fehlt ist der Bereich des Seins, oft so weit das dies gar nicht stattfindet

Ein anderes Phänomen ist der Boreout. Hier fehlt neben dem Seinsaspekt meist auch der Tun-Aspekt, manchmal kommt sogar der Bereich des Denkens auch noch zu kurz. Die Symptome sind ähnlich dem Burnout manchmal sogar gleich. Hier ist auch zu erkennen das es nicht um das Nichtstun geht. Nichtstun wird oft mit Sein verwechselt. Sein hat immer einen hochen Grad von Wachheit und Bewusstsein. Im einfachen Nichtstun fehlen hingegen Wachheit und Bewusstsein.

Bin ich nur mit dem Sein beschäftigt, dann kommen die anderen beiden Formen – Tun und Denken – zu kurz. Vielfach verwechsele ich aber auch den Zustand des Seins mit der Suche danach. Hier sei kurz angemerkt, sobald ich eine Form schaffe um im Seinszustand zu sein verliere ich diesen meist. Meditation um was zu erreichen bringt uns nicht wirklich tief dort hin wo wir eigentlich hinkommen wollen.

Wo zuwenig Sein im Leben ist hat das modifizierte Ego immer ein starkes Übergewicht gegenüber dem freien BewusstSein. Ein starkes modifiziertes Ego birgt in sich immer eine latente starke Unsicherheit. Diese Unsicherheit versucht das Denk-Ich (Ego) mit Kontrolle auszugleichen. Da wir das Leben mit all seinen Aspekten aber nie umfassend kontrollieren können kann nie eine wirklich tief verwurzelte Sicherheit entstehen. Aspekte der Kontrolle sind Macht, Abhängigkeit, Zwang, Widerstand …

Die Sicherheit kommt immer nur aus einem ausgewogenen Zustand von Sein, Tun und Denken. Dabei geht es immer um Aspekte der Seele, Psyche und des Körpers.

 

Nicht das Ego an sich …

… trennt Uns von Uns, sondern dass wir uns damit identifizieren, uns damit gleichsetzen, es ist nur ein Anteil von Uns.

Nur wenn wir mit dem Ego identifiziert sind vergessen wir viele (alle) anderen Aspekte unseres ganzen Selbst.
Siehe hierzu auch Ebenen des menschlichen Seins

Es ist also nur die Illusion oder das Problem dass wir unsere Identität über unser Ego aufbauen (das modifizierte Ego) nicht über die in jedem vorhandene tiefere Ebene mit all seinen Einzelaspekten.

Wohin führt uns diese scheinbare Ego-Identität? Sie bringt uns aus unserem Selbst und schafft unser Verletzlichkeit und damit die Angst gering zu sein. Diese Angst gering zu sein bringt uns dann in all unsere nicht geliebten Emotionen wie Wut, Angst, Zweifel, Scham … und sie entfernt uns von unserer größten Lebenskraft – der Freude.

Lernprozesse – Fahrradfahren als Vorbild meinen Weg zu gehen

Das Fahradfahren

  • Ich interessiere mich dafür – der vage Wunsch
  • ich beschäftige mich innerlich intensiv damit, wünsche mir Fahradfahren so wie die anderen
  • Ich will es wissen – der unbedingte Wunsch, es geht los
  • Ich brauche ein Fahrrad
  • Ich schaue zu wie es die anderen Machen tun
  • Ich starte mit dem Lernen durch beginnen – mache schnappen sich das Fahrrad und probieren es selbst, manche bitte anderen sie dabei zu unterstützen (bei mir war es mein Vater)
  • Ich überwinde meine Angst oder meinen Zweifel, die aus Unwissenheit und der bisherigen Unfähgkeit kommen, weil ich es ohne Bedingungen können möchte. Daher lasse ich meine Aufgeregtheit zu.
  • Ich mache es, bin aufgeregt und Umsichtig (gewisse Vorsicht)
  • Ich spüre meine Grenzen und erweitere diese mit Aufregung, Wachsamkeit Stück für Stück und immer besseren Können
  • Ich fahre, anfangs etwas unsicher und wackelig, muss vielleicht hin und wieder mal absteigen
  • Wenn ich mein erstes Können unterschätze oder zu spät reagiere kann es gut passieren dass ich auch mal hinfalle – dann schüttliche ich mich, vergieße vielleicht auch mal Tränen und beginne erneut
  • Von Mal zu Mal gelingt es mir meist unmerklich besser
  • Ich bleibe dran, wenn ich es wirklich können will (ich will es wissen) dann fahre ich täglich
  • Nach einem Jahr stelle ich in einem besonderen Augenblick fest das ich das Fahradfahren kann und kann mir gar nicht mehr vorstellen das es Anfangs so schwierig war und vielleicht fast unmöglich erschien
  • Wenn ich es regelmässig tue stelle ich vielleicht eines Tages fest das ich ein wahrer Meister des Fahrradfahrens geworden bin

In einer Welt in der es noch keine Fahrräder gibt und damit noch kein Wissen über Fahrradfahren, ist die allgemeine Meinung das es sowas wie Fahrradfahren nicht gibt und es auch nie möglich sein wird. Nur einzelne erweitern Ihre Vorstellung damit Ihr Wissen über den allgemeinen Stand des Wissens hinaus – wir sagen es später es sind Genies und Erfinder. Die Allgemeinheit sagt zum Zeitpunkt des Erfindens meist es sind Spinner, Verrückte, Utopisten oder Träumer. Aber nur mit der Erweiterung unserer Vorstellung, des Wissens und unserer Fähigkeiten entwickelt sich die Welt.

Es gibt viele andere Dinge (Alle) die wir auf diese Weise wie das Fahrradfahren getan (gelernt) haben. Sei es das Gehenlernen, Verstehen und Sprechen, aber auch Dinge die wir vielleicht gar nicht so besonders lieben (Schreiben, Lesen, Rechnen, Aufräumen, mit Geld umgehen …). Wir können es meist gut oder ausreichend. Wir wurden Alle in die Welt geboren und konnten so gut wie nichts. Was uns allen gemeinsam ist, wir haben unser Bewusstsein. In der Form wie wir es besitzen ist es auf der Welt einzigartig und es befähigt uns über unsere bisherige Vorstellung hinaus uns und die Welt zu erweitern.

Es sind aber nicht nur die physischen Fähigkeiten und Fähigkeiten unseres Denken die wir in der Weise des Fahrradfahrens erlernen, sondern unsere bisher vielleicht wenig beachteten inneren Fähigkeiten wie die Lenkung unseres Bewusstseins, inneres Wissen, inneres Fühlen, Hingabe und Selbstliebe …. Auch Gottvertrauen erlernen wir auf diese Weise – Stück für Stück, Anfangs mit Aufregung und Wackeligkeit bis hin zur absoluten Sicherheit.

 

Alles ist immer noch verbunden – also gewissermassen Eins

Das Alles miteinander verbunden sein solle wollte mir weder aus religiös-spiritueller Sicht noch aus physikalischer Sicht in den Kopf. Wie ist das vorstellbar und vor allem wie sollten die Informationen fliessen, wenn das Licht auch Zeit braucht und trotzdem immer und überall gleichzeitig im gesamten Universum alles miteinander Verbunden ist.

Wie immer ist es unser Glauben im Denken und der Stand des allgemein anerkannten Wissens in der Gesellschaft welche uns Barrieren im Kopf errichten und uns daran hindern Neues zu verstehen. So war es schon zu allen Zeiten.

Sehen wir uns die Teilchenphysik und Quantenmechanik an, so können wir uns diesem Thema annähern. Zum einen ist es so, dass Quanten allein durch die Beobachtung Ihr Verhalten verändern und dass zwei aus einer gemeinsamen Quelle stammende verschränkte (aufs Engste in den Eigenschaften verbunden) Teilchen immer und überall die gleichen Zustände haben. Das soll heissen, was mit dem einen Teilchen gemacht wird geschieht exakt und gleichzeitig mit dem anderen Teilchen ohne das auf das andere Teilchen eingewirt wird. Nun könnte man meinen das Phänomen ist doch sicherlich auf kleinste Teilchen beschränkt. Neueste Untersuchen legen aber mehr als Nahe, das dies nicht nur im Kleinen passiert sondern auch im Großen.

Wenn wir uns nun noch verbildlichen, dass alles zum Zeitpunkt des Urknalls aus einem Punkt zur gleichen Zeit entstanden ist, so müssen wir davon ausgehen das also Alles – und wirklich Alles – miteinander verschränkt ist. Das heißt dann, was einem Teilchen oder einem Lebewesen (wir bestehen alle aus Urknallsubstanz) passiert gleichzeitig im ganzen Universum überall bekannt ist – also Verbunden. Da bei Verschränkungen immer Gleichzeitigkeit herrscht, kann diese Verbindung nicht mit derzeitiger Physik erklärt werden. Einstein spricht zum Beispiel daher von einer spukhaften Fernwirkung. Ein Spuk ist das aber nicht,  sondern nur eine bisher unerklärliche tatsächliche Erscheinung.

Nun kommt noch eine Besonderheit von dieser „spukhaften Fernübertragung“. Da die Übertragungsgeschwindigkeit unendlich ist (gleichzeitig im gesamten Universum) so sollte auch der Informationsgehalt unendlich sein. Das würde bedeuten das überall und an jedem Ort unendliche (also alle) Informationen zur Verfügung stehen können. Es gibt wegen der unendlichen Geschwindigkeit keine Begrenzung der Menge der zu übertragenden Informationen. Damit wäre überall jede Information des Universums überall verfügbar. Das Problem ist dann nur das Lese- oder Übersetzungsmodul welches diese Informationen in der Welt der Physik verfügbar macht.

Stellen wir uns nur mal vor ein Gerät welches die Schnittstelle dieses unendlichen Systems mit dem endlichen System herstellt gäbe es wirklich. Dann müssten wir nur Wissen wie wir dieses Gerät einsetzen und wir könnten auf Teile oder Ausschnitte des Unendlichen Systems je nach Bedarf zurückgreifen.

Nun noch ein kleines Gedankenexperiment. Sie haben sicherlich auch schon erlebt, dass Sie ein technisches Gerät vor sich liegen haben aber nicht wissen wie sie dieses bedienen sollen. Oder Sie haben ein technisches Gerät und können mangels Wissen die Informationen nicht entschlüsseln. Ein ganz einfaches Beispiel für letzteres dürfte ein Morsegerät sein. Es kommen immer kurze und lange Impulse bei Ihnen an, sie können dieses mangels Wissen um das Morsealphabeth, nicht als Nachricht entschlüsseln. Sie würden vielleicht noch nicht mal erkennen das es sich um eine wichtige Nachricht handelt Also wir brauchen zum einen eine Gebrauchsanweisung und Informationen wie diese Informationen zu lesen sind.

So oder ähnlich würde es heute einem Ägypter aus dem 3. Jahrtausend vor Christus mit einem Handy gehen. Es würde Ihm eine Gebrauchsanweisung zum Beispiel in Deutsch und eine Beschreibung wie die deutsche Sprache zu übersetzen sei fehlen. Hat er beides könnte er mit einer gewissen Neugier sowohl mit der Nachricht als auch mit der Information umgehen. Wüsste er darum dass es sich um wichtige Informationen handelt und hätte er die Gewissheit die Nachricht entschlüsseln zu können, so würde dies die Bereitschaft stark erhöhen.

Wollen wir ein Stück weiter denken. Was wäre wenn wir Menschen eine weitere, besondere, einzigartige Gabe jenseits des Denkens hätten. Was wäre wenn sowohl unser Gehirn als auch unser ganzer Körper zum einen einen traditionell physischen Teil hätte und daneben einen Bewusstseins-Teil also seinen metaphyischen (über die Materie ninausragend) Teil. Also wenn wir in Gehirn und Körper zum einen Teil physisch agieren und wir zum Anderen einen Geist- bzw Bewusstseinsteil hätten. Dann wären wir ein wichtiges Element was die Verbindung von Physik sowie Denken mit der Bewusstseinsebene herstellt. Unser Ego (konditioniertes oder modifiziertes Bewusstsein) wäre dann eher sowas wie ein heute gewöhnlicher Computer und unser Geist (freies Bewusstsein) sowas wie ein unendlicher Quantencomputer. Wir würden dann zum einen in unserem Denk-Ich Erfahrungen in begrenzter Weise aufzeichnen und zum Beispiel in unserer Seele unsere Erfahrungen in unbegrenzter Weise aufzeichnen. Beim physischen Tod würden dann nur alle Informationen des Egos verloren gehen. Alle Aufzeichnungen in der zeitlich wie räumlich unbegrenzten Seele würden weiter Bestand haben und somit nicht verloren gehen.

Finden statt Suchen – der wesentliche Unterschied

Ganz einfach erklärt ist der entscheidende Unterschied zwischen suchen und finden folgender. Beim Suchen sind wir aktiv mit dem Vorgang des Suchens beschäftigt, weniger mit dem Finden an sich. Beim Finden suchen wir nicht, sondern sind mit dem Finden verbunden. Der Verstand sagt mir wie vielleicht auch Ihnen – Ja aber um zu finden muss ich erst einmal suchen. Das scheint von der einfachen Logik des Denkens richtig zu sein. Aber braucht es für das Finden wirklich das Suchen oder ist der Findevorgang was Eigenes und manchmal im Suchen inbegriffen?

Finden können wir auf dreierlei Weise:

  • über das Suchen
  • durch Zufall – es fällt uns zu, es erscheint für uns
  • durch Achtsamkeit auf das was wir uns Wünschen – wir ziehen es an

Suchen ist hingegen:

  • sich bemühen etwas zu finden
  • bemüht sein – also Mühe erzeugen
  • versuchen

Wir dürfen uns darüber klar werden um was es uns geht – um das Bemühtsein oder um das Finden an sich

Gibt es beim Suchen eine Garantie etwas zu finden, bzw das zu einem Passende – nein

Gibt es beim Finden eine Garantie das passende zu finden – nein

Wo ist die Chance größer?

  • Wenn ich schon genau weiss wo sich etwas etwa befindet ist es leicht durch Suchen das Finden zu unterstützen
  • Wenn ich nicht genau weiss wo ich etwas finden werde, dann ist es leichter durch Finden das Finden zu unterstützen – als totale Offenheit, Wachsamkeit und Ausrichtung

Wenn es um uns Selbst geht dann unterstützt“bei Sich sein“ das Finden, „ausser sich zu sein“ hindert uns am Finden. Daher werden Findeprozesse gern mal in entspannten Minuten eingeleitet. Sobald ich aber den entspannten Moment suche um das Finden aktiv zu verbessern ist dieser Effekt wie weggeblasen.