Die positive Veränderung der Welt beginnt immer in Uns

Veränderung beginnt immer in Uns. Wenn wir einen Blick auf die Geschichte unserer Menschenwelt werfen, so können wir sehen, daß das Leiden in der Welt – welches der Mensch zu verantworten hat – bisher niemals über Politk oder Glauben aus der Welt geschafft werden konnte. Dies ist eine Tatsache von mehreren tausend Jahren Menschheitsgeschichte.

Der einzige Weg auf den jeder einzelne Mensch dauerhaften Einfluss hat ist der eigene innere Weg zu innerer Freiheit, inneren Frieden und innerer Freude über die Befreiung des eigenen Bewusstseins aus der Konditionierung der eigenen erlebten, erfahrenen und bewerteten Vergangenheit.

In diesem Zusammenhang möchte ich auf die viel zitierten Worte von Antoine Leiris, einem Witwer und Vater nach den Anschlägen von Paris verweisen, z.B. http://www.sueddeutsche.de/leben/worte-eines-witwers-ihr-bekommt-meinen-hass-nicht-1.2741242

 

Der Einfluß der inneren Uneindeutigkeit auf die Wunscherfüllung

In den letzten 4 Wochen beschäftige ich mich für meine Begleitungsarbeit und das Coaching nach vielen Jahren wieder mit Wünschen, formulieren von Wünschen, was das Wünschen innerlich bewegt, wie beeinflussen innere Wünsche unsere eigene Wirklichkeit im Innen und Aussen, welches Wünschen erhöht die Wahrscheinlichkeit der Wunscherfüllung, wie könnte die Beinflussung der äusseren Wirklichkeit wissenschaftlich erklärt werden (Quantenphysik) und was bedeutet Uneindeutigkeit für die Wunscherfüllung.

Anfangen möchte ich die Wunschreihe mit dem zuletzt genannten Punkt – der inneren Uneindeutigkeit von Wünschen.

innere (nicht Verstand sondern Bewusstsein) Uneindeutigkeit kann ganz unterschiedlich entstehen:

  • ich habe mich noch nicht mit dem Wunschthema beschäftigt und kann daher auch keine eindeutige innere klare Positition bilden
  • ich kann mich nicht Entscheiden – ich will mich auf keine Position innerlich eindeutig festlegen und somit die anderen Möglichkeiten ausschliessen. Unentschiedenheit ist in der Phase der inneren Meinungsbildung sehr positiv zu sehen. Hält diese aber zu lang an, so verkehrt sich die Unentschiedenheit zur Entscheidungsschwäche und Unklarheit
  • ich habe mich innerlich Entschieden aber es kommen von aussen Umstände auf mich zu die entweder meinen Focus von meinem Wunsch ablenken oder aber die Wunschentscheidung noch mal als Versuchung in Frage stellen. Dieses Ablenken oder in Frage stellen ist typisch, wenn noch ein Rest von Unsicherheit im Wunsch enthalten ist. Als ob die Wirklichkeit einen prüfen möchte ob es mit dem Wunsch wirklich ernst gemeint ist
  • Ich bin zuviel im Verstand, Kopf, Denk-Ich, Ego, Emotionen – also im Modus konditionierten Bewusstseins. In diesem Modus habe ich keine Zugriff auf meine innere Intuition, meine Ureigensten Gefühle (nicht Emotionen), meine Innere freie Lebenskraft und damit auch nicht auf die Kraft die hinter den inneren Wünschen steckt
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Das Ende der Angst und des inneren Schmerzes

Das Ende der Angst vor der Vergänglichkeit durch die Hingabe an das Sein im freien unkondtionierten BewusstSein.

Das klingt zwar als Lösung sehr gut ist aber nicht so leicht und vor allem nicht so zügig hinzubekommen. Einfacher aber auch nicht ganz easy geht es mit Mut.

Neben dem Zustand des freien unkonditionierten Bewusstseins ist Mut die einzige Möglichkeit Angst zu überwinden. Mut heißt, daß wir unsere schlimmsten Befürchtungen und möglichen Konsequenzen nehmen und uns damit anfreunden. Egal was auf mich zukommt, ich kann damit umgehen.

Die Quelle all unserer Ängste als Erwachsene lassen sich auf unser Ego zurückführen. Nicht das Selbst sondern das Ego hat enorme Ängste verunsichert zu werden oder ausgelöscht zu werden. Das Selbst ist die Quelle, die in uns weiss, das der Tod des Physischen Körpers nur das Ego mit in den Tod zieht. Das tiefe Bewusstsein hat Bestand und weiss um seine immer währende Existenz. Das ist in der Regel nicht verstehbar aber eindeutig fühlbar.

Ebenso verhält es sich mit dem inneren Schmerz. Mut zu Freude und Dankbarkeit führt uns aus dem Schmerz – der als Wurzel auch das Ego hat – heraus.

Die Freude in Uns

Die Freude ist das „Hochgefühl“ in uns – intensiv, still, wärmend, öffnend, Lebendig werdend

Sie ist der zentrale Anzeiger für unseren erfüllenden Weg. Spass und Euphorie sind an dieser Stelle nicht damit gemeint.

Die Freude betrifft nicht unser Ego sondern unser ganzes Selbst, insbesondere mit unserem gesamten Körper. Freude durchdringt uns förmlich, sie ist ein Ganzkörpergefühl ausgehend von unserer Herzregion. Genauer möchte ich die Freude nicht beschreiben, denn es wäre nur ein Versuch unseres Verstandes was zu beschreiben was diesen nicht betrifft.

Freude und unkonditionierte Liebe – also die unbedingte Liebe – beginnen immer in uns Selbst. Freude und unkonditionierte Liebe ist nie eine Projektion auf etwas oder jemanden.

Innere Wünsche – die Navigation für die Lebensentwicklung

Kann es sein, dass innere Wünsche unsere Lebensumstände beeinflussen?

Auf diese Frage kann ich für mich nur mit einem eindeutigen Ja antworten.

Wir alle haben offene wie verdeckte Wünsche als Navigatoren durch unsere Lebensumstände. Aber was ist ein innerer Wunsch eigentlich?

Einfache Wünsche – wie das hätte ich gerne – sind damit nicht gemeint. Für einen tiefen inneren Wunsch braucht es noch etwas mehr Zutaten als das hätte ich gerne.

  1. Als Erstes darf ich klären was ich mir neben den normalen Konsum- und Gesellschaftswünschen wirklich zu tiefst wünsche
  2. Dann darf ich diesen Wunsch sehr eindeutig und umfassend formulieren. Am besten schreibe ich diesen auf ein Stück Papier und schaue mir diesen genau an. Ist es das wirklich was ich mir zu tiefst wünsche. Sind alle wichtigen Faktoren berücksichtigt und ist der Wunsch eindeutig und positiv formuliert. Hüten Sie sich vor Vermeidungswünschen, denn oft führen diese geradewegs zu dem was Sie vermeiden wollen.
  3. Im dritten Schritt geht es darum den Wunsch mit allen seinen Gefühlen zu fühlen. Es geht dabei nicht um die begleitenden Emotionen sondern um die puren Gefühle. Ich bereichere den Wunsch dann mit meinen Gefühlen in mir und mache die Gefühle im Idealfall noch größer oder intensiver.
  4. Wenn ich mit der Tiefe meiner Gefühle meinen Wunsch formuliert und ausgefüllt habe, dann lasse ich diesen Wunsch so stehen. Es geht nicht darum noch möglichst viele Gedanken hinzuzufügen.
  5. Ich nehme mir Tag für Tag etwas Zeit den Wunsch umfassend zu fühlen und lasse dann einfach die Zeit bis der Wunsch eines Augenblicks in Erfüllung geht. Ich brauche die Erfüllung nicht zu kontrollieren!

Probieren Sie es aus und schauen Sie was passiert. Mancher Wunsch geht viel rascher in Erfüllung als wir uns das vorgestellt haben. Manche Wünsche erfüllen sich ohne das wir es bemerken. Und manche Wünsche brauchen eben Zeit bis diese sich erfüllen.

Wünsche können aber auch eine ganz andere Funktion haben. Denn Wünsche können eine Möglichkeit darstellen „unsere Absicht präzise zu fokussieren“. Dieses präzise fokussieren unserer Absicht hat einen nachhaltigen Einfluss auf unsere individuelle subjektive Wirklichkeit. Das geht so weit daß wir durch das präzise Fokussieren unsere Wirklichkeit beeinflussen und andere Erfahrungen erleben als ohne bewusster Absicht. Denn ohne bewusster Absicht laufen immer die Fokussierungen unseres Egos ab.

Unsere Einstellungen schaffen Übertragungen auf die Wirklichkeit und insbesondere auf unsere Kinder, da diese uns zu tiefst verbunden sind und im Kindes und Jugendalter der Mensch für Übertragungen offen ist.